Bangladesch: Fabrikeinsturz - 31 Todesopfer & erneute Fragen nach Sicherheit der Arbeitenden

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12 September 2016

Explosion in Fabrik in Bangladesch: Angehöriger zeigt Fabrikbesitzer an

Autor/in: ntv

Nach einer Explosion und mehr als 30 Toten in einer Verpackungsfabrik in Bangladesch hat der Vater eines Opfers den Fabrikbesitzer und sieben weitere Verdächtige wegen fahrlässiger Tötung angezeigt. Das bestätigte Feroz Talukder von der Polizei in der Hauptstadt Dhaka. Demnach richtet sich die Anzeige gegen Syed Mokbul Hussain, Vorstandsvorsitzender der Betreibergesellschaft Tampaco Foils und ehemaliger Parlamentsabgeordneter. Am Samstagmorgen war in dem vierstöckigen Fabrikgebäude im Industriegebiet Tongi rund 20 Kilometer nördlich von Dhaka nach einer Explosion ein Feuer ausgebrochen...

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11 September 2016

Der Arbeitsplatz als tödliche Falle

Autor/in: Frankfurter Rundschau

...Laut Bangladeschs Behörden soll die Explosion eines Heizkessels für den Brand verantwortlich gewesen sein. Aber der angeblich schuldige Apparat steht in einem benachbarten Gebäude. Überlebende berichteten zudem, dass kurz vor der Explosion ein penetranter Gasgeruch durch die Fabrikräume gezogen sei. Eine Untersuchungskommission zu dem Vorfall wurde dem Verwaltungschef zufolge eingesetzt. Sie solle in den nächsten sieben Tagen Bericht erstatten. Der Fabrikbesitzer, der ehemalige Parlamentsabgeordnete Syed Mokbul Hossain, sagte der Lokalzeitung „Prothom Alo“, er wisse nicht, ob der Kessel defekt gewesen sei und ob er regelmäßig gewartet wurde. Tödliche Unfälle in Fabriken in Bangladesch sind keine Seltenheit: Oft werden Verpackungen, Kleidung oder andere Textilien unter schlechten Arbeitsbedingungen produziert. Das Feuer in der Tampaco Foils-Fabrik war das schlimmste Industrieunglück seit dem Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza im Jahr 2013. Damals als starben 1135 Menschen unter den Trümmern des baufälligen Gebäudes, weil der Besitzer sie trotz großer Risse in den Wänden und Warnungen von Ingenieuren zur Arbeit gezwungen hatte....

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11 September 2016

Fragile Sicherheitsbestimmungen in Bangladesch

Autor/in: NZZ

Auch mehr als drei Jahre nach dem grössten Industrieunfall in der Geschichte des Landes macht Bangladesh weiterhin mit Nachrichten über Sicherheitsprobleme in Fertigungsstätten von sich reden. Bei einem Brand in einer Verpackungsfabrik am Samstagmorgen sind in Bangladesh mindestens 29 Personen ums Leben gekommen, mehr als 70 weitere wurden verletzt...Im April 2013 waren bei einem Einsturz eines Gebäudes in der Stadt Savar 1135 Personen ums Leben gekommen, die grosse Mehrheit von ihnen Textilarbeiter. Seit der nach dem eingestürzten Gebäude benannten Rana-Plaza-Katastrophe von Savar wird in Bangladesh stärker auf die Einhaltung minimaler Sicherheitsvorkehrungen für Textilarbeiter geachtet. Nur schon aus Reputationsgründen können sich weder die bangalische Textilindustrie, der bei weitem wichtigste Aussenwirtschaftssektor des Landes, noch die internationalen Abnehmer eine Wiederholung eines solchen Unglücks leisten. Die Verbesserungen der Schutzmassnahmen beschränken sich aber weitgehend auf die Textilindustrie. In anderen Industriebereichen, insbesondere in ausschliesslich auf den heimischen Markt ausgerichteten, hat sich kaum etwas getan. Der internationale Druck auf die Textilbranche – und die für effektive Kontrollen nicht in ausreichendem Masse bereitgestellten Ressourcen des Staates – kann sogar zu einer Vernachlässigung anderer Industrien führen. So gibt es in Bangladesh für die Überprüfung der etwa 12'000 industriellen Kessel im Land nur 7 Inspektoren, die insgesamt etwa 1100 Boiler im Jahr zertifizieren. Weil die internationalen Käufer neu Sicherheitszertifizate verlangen, fordert die Textilbranche, dass auf den Export ausgerichtete Fertigungsstätten prioritär behandelt werden. 

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10 September 2016

Bangladesch: Viele Tote nach Feuer in Verpackungsfabrik

Autor/in: ZEIT

Bei einem Feuer in einer Fabrik in Bangladesch sind mindestens 29 Menschen getötet worden. Rund 70 weitere wurden verletzt. Ursache für den Brand sei ein Kessel, der am Samstagmorgen explodiert sei, sagte der Feuerwehrsprecher Mohammad Rafiquzzaman. In der Tampaco-Foils-Fabrik 20 Kilometer nördlich von Dhaka werden Verpackungen für Tabak und andere Konsumgüter hergestellt. Nach Unternehmensangaben gehören westliche Großkonzerne wie der Nahrungsmittelhersteller Nestlé und der Tabakkonzern British American Tobacco zu den Kunden. Beide Unternehmen äußerten sich dazu auf Anfrage zunächst nicht...

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