Nachricht verbergen

Willkommen auf der Website des Resource Centres.

Wir machen es uns zur Aufgabe, mit Menschenrechtsfürsprecher*innen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Regierungen zusammenzuarbeiten, um ungleiche Machtverhältnisse anzugehen, Wiedergutmachung für Menschenrechtsverletzungen zu erreichen und den Schutz von Mensch und Planet sicherzustellen.

Sowohl Unternehmen als auch betroffene Gemeinschaften schätzen unsere Unterstützung und Materialien.

Das ist nur durch Ihre Unterstützung möglich. Wir freuen uns über Ihre Spende.

Vielen Dank,
Phil Bloomer, Geschäftsführer

Jetzt spenden Nachricht verbergen

Bericht zu Fifa & Menschenrechte: John Ruggie empfiehlt 25 Schritte zu Menschenrechten

Im Dezember 2015 beauftragte FIFA John Ruggie, ehemaliger UN-Sonderbeauftragten für Wirtschaft und Menschenrechte, Empfehlungen zu entwickeln, um die Bedeutung der Achtung der Menschenrechte in die globalen FIFA-Aktivitäten zu integrieren. Der vollständige Bericht , mit der Unterstützung von Shift entwickelt, findet sich hier.

Die Reformbestrebungen der Fifa sollen anhand dieses Berichts durch eine kritische Bestandsaufnahme der externen Beziehungen unterstützt werden. Im Einflussbereich der Fifa stehen unter anderem Arbeiter und lokale Gemeinschaften. Der Bericht zeigt Massstäbe auf, an denen sich die Fifa künftig messen lassen sollte. So lobte Ruggie einerseits die Fifa für das Einnehmen einer Vorreiterrolle im Bereich der Menschenrechte. Die Fifa bekennt sich in Artikel 3 der neuen Statuten zu den Menschenrechten und gibt als erster Sportverband eine umfassende Risikoanalyse hierzu in Auftrag, die der Bericht vorlegt. Andererseits mangele es der Fifa bis jetzt an ein wirksamen System, um überhaupt feststellen und nachweisen zu können, ob und wie sie ihren Menschenrechtsverpflichtungen auch tatsächlich nachkomme, so Ruggie.

Mehr dazu auch im Englischen hier.

Get RSS feed of these results

Alle Teile dieser Story

Artikel
18 April 2016

FIFA-Studie zur Achtung der Menschenrechte setzt Katar unter Druck

Autor/in: Focus

...„Die FIFA bekennt sich zur Achtung der Menschenrechte“, sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino, der in Zürich die Studie entgegen nahm: „Ich möchte Prof. Ruggie für seine Arbeit an diesem Bericht danken, der zusammen mit der eigenen Analyse und Arbeit der FIFA das weitere Vorgehen vorgibt. Das ist ein laufender Prozess. Noch bestehen einige Probleme, aber die FIFA ist entschlossen, ihre Verantwortung zur Achtung der Menschenrechte wahrzunehmen und in diesem wichtigen Bereich unter den internationalen Sportorganisationen eine Führungsrolle einzunehmen.“...Ruggie fordert die FIFA auf, ihren Einfluss zu nutzen und Ländern mit dem Entzug der Gastgeberrolle drohen, wenn sie Menschenrechte missachten. Im vergangenen Monat hatte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International zum wiederholten Male die Zustände im WM-Gastgeberland 2022 angeprangert. Unter anderem werden diverse Fälle von Zwangsarbeit auf den WM-Baustellen in Katar angeprangert...

Lesen Sie hier den vollständigen Post

Artikel
15 April 2016

Fifa und Menschenrechte: Eine Verpflichtung, aber auch eine Chance

Autor/in: NZZ, Gastkommentar Klaus Dingwerth und Dirk Lehmkuhl

Kaum glätten sich die Wogen um die korruptionsgeplagte Fifa, rauscht bereits die nächste Herausforderung heran, dieses Mal in Form des Harvard-Professors John Ruggie und seines Berichts zur Fifa und zu den Menschenrechten. Ruggie, ehemals Uno-Sonderbeauftragter für Unternehmen und Menschenrechte, ist spätestens seit 2011 als ein von Prinzipien geleiteter Pragmatiker bekannt. Damals erntete er für seine «UN Guiding Principles for Business and Human Rights» viel Zuspruch von Staaten und Wirtschaftsvertretern. Sein Bericht zu den Menschenrechten wurde noch unter Joseph Blatter in Auftrag gegeben. Er ergänzt die Reformbestrebungen der Fifa durch eine kritische Bestandsaufnahme ihrer externen Beziehungen. Es geht also um die Rechte all derer, die im Einflussbereich der Fifa stehen: Arbeiter, lokale Gemeinschaften, Fussballer. In Bezug auf diese Gruppen formuliert der Bericht Massstäbe, an denen sich die Fifa künftig messen lassen muss. Die zentrale Botschaft: Ruggie lobt einerseits die Fifa dafür, dass sie in Sachen Menschenrechte eine Vorreiterrolle einnehme. Die Fifa bekennt sich in Artikel 3 der neuen Statuten zu den Menschenrechten und gibt als erster Sportverband eine umfassende Risikoanalyse hierzu in Auftrag. Der Bericht legt diese Analyse nun auch vor. Andererseits kritisiert Ruggie, dass der Fifa bis jetzt ein wirksames System fehle, um überhaupt feststellen und nachweisen zu können, ob und wie sie ihren Menschenrechtsverpflichtungen auch tatsächlich nachkomme...

Lesen Sie hier den vollständigen Post

Artikel
14 April 2016

FIFA-Studie: WM-Entzug bei Missachtung der Menschenrechte

Autor/in: Süddeutsche via DPA

Bei Nichteinhaltung der Menschenrechte sollte die FIFA den entsprechenden Ländern die Austragung von Fußball-Weltmeisterschaften wieder entziehen. So lautet die Empfehlung, die aus einer vom Weltverband selbst in Auftrag gegebenen Studie hervorgeht. Die FIFA sollte ihren Einfluss nutzen und Länder zu Änderungen zwingen und mit dem Entzug der Gastgeberrolle drohen, betonte Harvard-Professor John Ruggie, der für die viermonatige Studie verantwortlich ist und vorher schon Wirtschafts- und Menschenrechtsprinzipien für die Vereinten Nationen ausgearbeitet hatte. Ruggie empfahl, dass die FIFA schnell handeln müsse, um zu zeigen, dass sich die Kultur innerhalb des Verbandes geändert habe. Damit könnte der Druck auf Katar steigen. Erst im vergangenen Monat hatte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International die Zustände im WM-Gastgeberland 2022 angeprangert. Auf WM-Baustellen sei es erneut zu Fällen von Zwangsarbeit gekommen...

Lesen Sie hier den vollständigen Post