BMW stoppt u.a. aufgrund von menschenrechtl. Risiken beim Abbau den Kobalt-Einkauf aus dem Kongo

Autor/in: Automobil Produktion, Veröffentlicht am: 2 April 2019

"BMW stoppt Kobalt-Einkauf aus dem Kongo", 25 März 2019

Der Kobalt-Einkauf gilt derzeit als Hochrisiko-Faktor im Zusammenhang mit dem Wandel zur Elektromobilität. Das hat mehrere Gründe. So konzentriert sich 60 Prozent des weltweit explorierten Vorkommens auf die Demokratische Republik Kongo. Ist es aus betriebswirtschaftlicher Sicht per se heikel, wenn ein bedeutender Rohstoff weitgehend aus einer Weltregion gewonnen wird, so kommt in diesem Fall hinzu, dass die DR Kongo als politisch hoch instabil gilt und die politische Führung als korrupt. Zudem wird Kobalt unter teils menschenunwürdigen Bedingungen gewonnen.

Zwar mühen sich alle Hersteller mit entsprechenden Regelungen in ihrem Einkauf die Lieferkette sauber zu halten, ein Restrisiko bleibt aber. Daraus zieht BMW die Konsequenzen. Einkaufsvorstand Andreas Wendt [bestätigt das] im Interview mit AUTOMOBIL PRODUKTION... Woher der Autobauer den für die Lithium-Ionen-Batterie (noch) elementar wichtigen Rohstoff ab 2020/21 beziehen wird, sagte Wendt nicht...

Ganz aus dem Kongo verabschieden wird sich BMW aber nicht. Mit BASF, Samsung SDI, Samsung Electronic und der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit beteiligt sich BMW an einem auf drei Jahre angelegten Projekt zur Förderung einer Kleinstmine.

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Betreffende Unternehmen: BASF BMW Samsung Samsung SDI (part of Samsung)