Brasilien: Daimler bezieht Stellung zu Vorwürfen der Unterstützung von Verstößen gegen Menschenrechte während Militärdiktatur

credit Mercedes Benz Brasilien

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25 March 2015

Stellungnahme der Verwaltung zu den Gegenanträgen zur Hauptversammlung am 1. April 2015

Autor/in: Daimler

...Daimler wurde bisher weder von brasilianischen Behörden noch von den Wahrheitskommissionen kontaktiert, die sich mit der Aufarbeitung der Militärdiktatur befassen. Wir verfolgen die Arbeit der Kommissionen und haben bereits vor einiger Zeit mit eigenen breit angelegten Nachforschungen begonnen. Bislang haben unsere eigenen Recherchen keinerlei Hinweise auf eine Unterstützung des ehemaligen Militärregimes in Brasilien ergeben. So haben wir auch keine Belege für die Behauptung gefunden, dass Mercedes-Benz Brasilien die aus Militär und Polizei bestehende halbstaatliche Organisation OBAN (Operação Bandeirante) finanziell unterstützt habe. Solche Belege finden sich auch nicht im Abschlussbericht der nationalen Wahrheitskommission. Die Achtung und Wahrung der Menschenrechte sind für Daimler von zentraler Bedeutung. Wir sind selbstverständlich zur Unterstützung der Behörden bereit, um den Sachverhalt aufzuklären...

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10 March 2015

Gegenanträge zur Hauptversammlung der Daimler AG am 1. April 2015

Autor/in: Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre

...Laut dem im Dezember 2014 veröffentlichten Abschlussbericht der Nationalen Wahrheitskommission Brasilien war neben anderen Firmen auch Daimler (Niederlassung "Mercedes Benz") in die brasilianische Militärdiktatur verstrickt. Laut dem Abschlussbericht (Vol.II, S.320) hat auch Daimler Brasilien das Folterzentrum Operação Bandeirante (Oban) von 1969 bis Mitte der 1970er Jahre, dem Höhepunkt des staatlichen Terrors und Folterns in Brasilien, finanziell unterstützt. Der Vorstand von Daimler hat es versäumt, diese Vorgänge umgehend untersuchen und aufzuklären zu lassen, nicht zuletzt angesichts des kürzlichen 50. Jahrestages des brasilianischen Militärputsches. Daimler muss sich seiner historischen Verantwortung stellen und sich dazu bekennen...

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