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China: Google will Berichten zufolge eine Suchmaschine auf den Markt bringen, die sensible Informationen blockiert; Menschenrechtsgruppen reagieren mit Kritik

Autor/in: TAZ, Veröffentlicht am: 8 August 2018

"Suchmaschine mit Zensur", 2 August 2018

Der US-Internetkonzern Google will Medienberichten zufolge eine Suchmaschine in China auf den Markt bringen, die der chinesischen Zensur die Arbeit abnimmt. Aktivisten und Menschenrechtler reagierten am Donnerstag empört und sprachen von einem „schwarzen Tag für die Internetfreiheit“... 

Die zensierte Suchmaschine mit dem Namen „Dragonfly“, was Libelle bedeutet, würde in China gesperrte Webseiten und Suchanfragen etwa nach Menschenrechten, Demokratie, Religion oder friedlichen Protesten aussortieren, wie die beiden US-Medien berichteten. Damit entspreche sie den strikten Zensurvorschriften der kommunistischen Führung in Peking. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International sprach von einem „schweren Angriff auf die Informationsfreiheit“...

Ein Google-Sprecher sagte der Deutschen Presse-Agentur, das Unternehmen biete eine Reihe von mobilen Apps in China an, unterstütze chinesische Entwickler und investiere in dortige Unternehmen. „Zu Spekulationen äußern wir uns nicht“, fügte er hinzu...

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Betreffende Unternehmen: Alphabet Google (part of Alphabet)