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Corona in Schlachtbetrieben: "Deprimierende Zustände"

Autor/in: Christian Wolf, WDR, Veröffentlicht am: 9 May 2020

Über 195 Corona-Fälle in einem Schlachtbetrieb in Coesfeld. Dutzende Infizierte in einer Schlachterei in Oer-Erkenschwick. Bundesweit soll es über 600 Fälle in Schlachthöfen geben. Die Fleischindustrie entwickelt sich zu neuen "Corona-Hotspots"...

Viele Mitarbeiter stammen aus Osteuropa und kommen zum Arbeiten nach Deutschland. Sie wohnen oftmals in Sammelunterkünften. In Kleinbussen geht es morgens zum Schlachthof und abends wieder zurück. Abstand halten ist da sehr schwierig. Ist einer der Arbeiter mit dem Coronavirus infiziert, kann sich das schnell auf andere übertragen.

Die Gewerkschaften fordern deshalb schärfere Kontrollen. Die Fleischbranche falle seit Jahren immer wieder mit miserablen Arbeitsbedingungen auf, heißt es beim DGB...

Alle etwa 20.000 Mitarbeiter von Schlachtbetrieben in NRW werden getestet. Und die Sammelunterkünfte sollen überprüft werden...

Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat einen Brief an die Länder geschrieben, der dem WDR vorliegt. Darin spricht er von "unhaltbaren Zustände beim betrieblichen Infektionsschutz"...

Doch die Fleischbranche wehrt sich gegen Pauschalisierungen. Deutschlands größter Fleischverarbeiter, die Firma Tönnies aus Rheda-Wiedenbrück, warnt davor, die ganze Branche unter "Generalverdacht" zu stellen.

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