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DDR-Zwangsarbeit für Hoechst, Bayer und BASF: Einsatz von Häftlingen

Autor/in: Report Mainz, Veröffentlicht am: 12 October 2015

[Artikel ursprünglich am 6. Oktober veröffentlicht]

Westdeutsche Chemiekonzerne haben lange Geschäfte mit der Diktatur der DDR gemacht. Sie bezogen billige Chemikalien, für deren Produktion die DDR politische Gefangene als Zwangsarbeiter einsetzten. Das belegen Recherchen von "Report Mainz". Westdeutsche Chemiekonzerne wie BASF, Bayer und Hoechst haben in erheblichem Maße von der Zwangsarbeit politischer Gefangener in der DDR profitiert. Das belegen umfangreiche Recherchen des ARD-Politikmagazins "Report Mainz". Die Auswertung von Unterlagen aus mehreren Archiven und die Befragung von Zeitzeugen ergab, dass die beteiligten Chemiekonzerne jahrelang aus der DDR zu besonders günstigen Preisen Chemikalien bezogen, für deren Herstellung auch Häftlinge in Zwangsarbeit eingesetzt wurden...Die Konzerne Bayer und BASF räumten auf Nachfrage ein, mit der DDR Handel getrieben zu haben. Sie erklärten jedoch, nichts von der Zwangsarbeit durch Häftlinge genutzt zu haben. Die Nachfolgefirmen von Hoechst - Celanese und die zu Sanofi-Aventis gehörende Hoechst GmbH - teilten mit, den Vorwürfen nachgehen zu wollen...

[1999 schloss sich die Hoechst AG mit Rhône-Poulenc zur Aventis S.A. zusammen und spaltete verbliebene Chemieaktivitäten zu Celanese AG ab.]

Lesen Sie hier den vollständigen Post

Betreffende Unternehmen: Aventis (now part of Sanofi) BASF Bayer Celanese Sanofi