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Deutschland: Amazon wird Verstoß gegen Arbeitnehmerrechte & unrechtmäßige Überwachung von Mitarbeitern vorgeworfen; Firma weist Anschuldigungen zurück

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Artikel
13 December 2017

Arbeitsrechtler kritisieren Amazon scharf

Autor/in: RTL Next

Der Versandhandel Amazon verstößt in seinem Werk in Winsen (Luhe) offenbar gegen Arbeitnehmerrechte und den Datenschutz. Das haben Recherchen des NDR-Politikmagazins 'Panorama 3' ergeben...

Im neuen Logistikzentrum von Amazon in Niedersachsen [werden] die Arbeitsschritte [...] registriert... Amazon schreibt auf Anfrage des NDR: "Die dabei erfassten Daten helfen den Mitarbeitern bei der Ausführung ihrer Aufgaben und bei der akkuraten, pünktlichen Zustellung von Kundenbestellungen." Nach Recherchen von 'Panorama 3' werden die Daten aber auch zur Leistungskontrolle genutzt...

Laut Amazon halte sich das Unternehmen an geltende Datenschutzgesetze. Nach Informationen des NDR hat die Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen, Barbara Thiel, jedoch ein aufsichtsbehördliches Kontrollverfahren eingeleitet... Amazon muss dazu nun bis kommende Woche Stellung beziehen...

Überwacht werden die Mitarbeiter auch in den Gängen und in einem Bereich, in dem die Spinde für die Arbeiter sind. Amazon rechtfertigt diese Maßnahme, sie erfolge, "um Diebstahl vorzubeugen". Nach Auffassung des Arbeitsrechtlers Hajo Köhler ist eine solche Überwachung nicht erlaubt: "Das ist völlig unverhältnismäßig.

Lesen Sie hier den vollständigen Post

Artikel
12 December 2017

Amazon: Verstöße gegen Mitarbeiterrechte

Autor/in: Kaveh Kooroshy, Norddeutscher Rundfunk

Immer wieder wird Kritik an den [...] Arbeitsbedingungen [bei Amazon] laut. Da ist die Rede von Kontrolle, Druck und Arbeitshetze... Der Amazon-Computer erfasst fast jede Bewegung aller Teile, die ihm dienen, auch die der Menschen... Dutzende Kameras [sind] in den Gängen, im Arbeitsbereich....

Amazon [...] teilt [...] schriftlich mit: "Amazon ist ein guter Arbeitgeber". Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter hätten immer die höchste Priorität. Amazon zeichne "keine einzelnen Arbeitsschritte der Mitarbeiter auf", es gehe um die Nachverfolgung und Verstauung des Inventars. Die dabei erfassten Daten würden bei der "akkuraten, pünktlichen Zustellung von Kundenbestellungen" helfen. Auch eine Kameraüberwachung an den Arbeitsplätzen bestreitet Amazon. Und die Kameras im Spindraum seien da, um Diebstählen vorzubeugen...

"Die Datenerhebung [...] muss dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz entsprechen." Der Arbeitnehmer dürfe nicht zum Objekt werden, das gar nicht mehr wisse, wann welche Daten über ihn gesammelt und gespeichert würden. Laut Rechtsprechung führe das "zu einem Anpassungsdruck - psychischem Anpassungsdruck - und dieser ist rechtlich nicht zulässig."

[D]ie Landesbeauftragte für den Datenschutz in Niedersachsen, Barbara Thiel, [...] prüft einen möglichen "Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz" sowie gegen das "Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung".

Lesen Sie hier den vollständigen Post