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Deutschland: Friedrich-Nauman-Stiftung legt ersten Menschenrechtsbericht vor; inkl. Kapitel zu Wirtschaft & Menschenrechte

Autor/in: Friedrich-Naumann-Stiftung, Veröffentlicht am: 6 November 2018

Die Friedrich-Naumann-Stiftung veröffenlicht anlässlich des 4. Novembers, der das Unterzeichnungsdatum der Europäischen Menschenrechtskonvention (1950) markiert, ihren ersten Menschenrechtsbericht. Darin gibt die Stiftung einen Überblick über eigene Menschenrechtsprojekte auf verschiedenen Kontinenten und versucht Diskussionsanstöße zu geben, wie eine kohärente Menschenrechtspolitik für Europa und die Welt aussehen könnte.

Der Bericht betrachtet die Einhaltung der Menschenrechte in verschiedenen Kontexten, u.a. geht es in Kapitel 2 um das Spannungsfeld zwischen Wirtschaft und Menschenrechte. Hierin spricht sich die Naumann-Stiftung für eine Förderung der Umsetzung der UN Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in Deutschland und der Welt aus und setzt sich vor Ort gegen Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit wirtschaftlichen Aktivitäten ein. Ein zentrales Thema der Naumann-Stiftung ist die Sicherung von Landrechten der im Landwirtschaftssektor beschäftigten Menschen des Globalen Südens. Dazu fördert die Stiftung in Indien u.a. eine GPS-gestützte Sicherung von Landrechten für marginalisierte Landwirte gemeinsam mit der Organisation Action Research in Community Health and Development (ARCH). Auch in der Elfenbeinküste setzt sich die Naumann-Stiftung für die Sicherung von Eigentums- und Landrechten der ländlichen Bevölkerung ein. Als Teil der BMZ-Sonderinitiative "Eine Welt ohne Hunger" arbeitet die Stiftung gemeinsam mit dem Think Tank Audace Institut Afrique an der Entwicklung und Umsetzung eines neuartigen Systems zur Anerkennung von Landrechten.

Lesen Sie hier den vollständigen Post