FEMNET-Forderungen an Modeunternehmen im Rahmen einer Kampagne für eine ILO-Konvention gegen geschlechtsspezifische Gewalt am Arbeitsplatz

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Artikel
4 May 2018

FEMNET-Forderungen an Modeunternehmen

Autor/in: FEMNET

  1. Grundsatzerklärung zur Achtung der Menschenrechte...
  2. Analyse der Risiken und Auswirkungen...
  3. Maßnahmen gegen geschlechtsspezifische Gewalt und Überprüfung der Wirksamkeit dieser Maßnahmen
  • Vorbeugendes Handeln zugunsten der Betroffenen von geschlechtsspezifischer Gewalt am Arbeitsplatz und auf dem Arbeitsweg z.B. durch Sensibilisierungs-Trainings für die zumeist männlichen Vorgesetzten, Schulung der männlichen und weiblichen Beschäftigten über ihre Rechte, Verbot von Schwangerschaftstest, von Kurzeitverträgen für Schwangere und niedrigere Bezahlung für Migrantinnen, Bereitstellung der gesetzlich vorgeschriebenen Kinderbetreuung mit ausreichend qualifiziertem Personal
  • Einbindung von Gewerkschaften, insbesondere frauengeführten Gewerkschaften sowie von mitgliederbasierten Frauen-NRO bei der Durchführung von Fabrikkontrollen (Sozialaudits) und der Formulierung von Korrekturplänen
  • Umsetzung von Sozialstandards bei Zulieferern durch Zusammenarbeit mit betroffenen Parteien (Multistakeholder-Initiativen) sicherstellen
  • Überprüfung der Wirksamkeit dieser Maßnahmen
  • Berichterstattung...
  • Beschwerdemechanismen
    • Sichere Beschwerdemechanismen für Opfer von geschlechtsspezifischer Gewalt einführen wie anonyme Beschwerdemöglichkeiten und Ernennung einer externen, unabhängigen, weiblichen Vertrauensperson als Ansprechpartnerin
    • Unterstützung der Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt durch Rechtsberatung; im Falle von Mitverursachung des Unternehmens Prozesskostenübernahme und Beteiligung an Entschädigungszahlungen bei Rechtsverletzungen
  • Lesen Sie hier den vollständigen Post

    Artikel
    14 February 2018

    Für eine ILO-Vereinbarung gegen geschlechtsspezifische Gewalt am Arbeitsplatz

    Autor/in: FEMNET

    Geschlechtsspezifische Gewalt gehört zu den am weitesten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen der Welt. Rund 35 Prozent aller Frauen über 15 Jahre weltweit - 818 Millionen Frauen - haben unter physischer und/oder sexueller Gewalt zu leiden und zwischen 40 und 50 Prozent von ihnen sind unerwünschten sexuellen Annäherungsversuchen, körperlichen Kontakten oder anderen Formen von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz ausgesetzt. In geschlechtsspezifischer Gewalt kommen ungleiche Machtbeziehungen zwischen Frauen und Männern zum Ausdruck...

    Geschlechtsspezifische Gewalt am Arbeitsplatz ist weltweit verbreitet und besonders spürbar in zahlreichen Produktionsländern unserer Kleidung. Deshalb müssen europäische Unternehmen, die in diesen Ländern produzieren lassen, besonders darauf achten, dass ihre Lieferanten keine Gewalt am Arbeitsplatz dulden. FEMNET hat hierzu Forderungen an die Unternehmen gerichtet, die auf Basis der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, den OECD-Leitsätzen, der ILO MNU Erklärung und dem Nationalen Aktionsplan formuliert wurden.

    Lesen Sie hier den vollständigen Post