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Global Witness-Bericht beklagt 164 Morde an Umwelt- und Landrechtsaktivisten weltweit

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Artikel
31 July 2019

[Radiobeitrag] Zahl der getöteten Umweltaktivisten gestiegen

Autor/in: NDR Info

NDR Info - Aktuell - 30.07.2019 

Umweltaktivisten leben in vielen Teilen der Welt gefährlich. Einige von ihnen werden sogar getötet. Laut einer Studie passiert das vor allem in Lateinamerika und auf den Philippinen.

Lesen Sie hier den vollständigen Post

Artikel
30 July 2019

Bericht beklagt 164 Morde an Umwelt- und Landrechtsaktivisten weltweit; die meisten standen im Zusammenhang mit Bergbau, Agrarindustrie und Wasserkraft

Autor/in: Sven Hansen

Global Witness ... zählt [in seinem Bericht] ... für das Jahr 2018 weltweit 164 Morde an Umwelt- und Landrechtsaktivisten. Das sind mehr als drei Morde pro Woche. Erstmals haben die Philippinen mit 30 Morden das bisher stets führende Brasilien als gefährlichstes Land für Umwelt- und Landrechtsaktivisten abgelöst...

Der Bergbausektor ist laut Global Witness für die meisten Morde (40) verantwortlich. Es folgen der Agrarsektor (21) und der Bereich Wasser und Staudämme (17) sowie Holzeinschlag (13). Einen Mordfall gab es sogar im Zusammenhang mit Windenergie...

Die Organisation fürchtet aber nicht nur für Brasilien wieder einen Anstieg, sondern auch global. Sie verzeichnet zugleich wachsende Versuche, Umwelt- und Landrechtsaktivisten durch juristische Verfahren auszuschalten...

Kritik übt Global Witness an Investoren und Entwicklungsbanken, die umstrittene Projekte förderten. Sie schürten so Gewalt, versagten aber nicht beim Schutz bedrohter Aktivisten. Mordopfer sind oft Indigene, die ihr Land verteidigten...

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