Große Sportevents

Menschenrechtsorganisationen, NGOS, Medien und Gewerkschaften berichten von Menschenrechtsverletzungen im Rahmen von Infrastrukturprojekten für Sport-Großveranstaltungen, wie der FIFA-Weltmeisterschaft und den Olympischen Spielen. Viele dieser Vorwürfe betreffen Menschenrechtsverletzungen, die von oder mit der Beihilfe von Privatunternehmen begangen wurden. Große Sportveranstaltungen können jedoch auch Wandel anstoßen. Diese Seite enthält Informationen über neueste Entwicklungen und die Bericherstattung über Menschenrechte in Bezug auf große aktuelle oder zukünftige Sportevents in Ländern wie Aserbaidschan, Brasilien, Katar oder Russland. Dabei steht die Rolle und Verantwortung von Unternehmen im Mittelpunkt.

 Europaspiele in Baku 2015

Im Juni 2015 wird Aserbaidschan die ersten Europaspiele in Baku ausrichten. Im Rahmen der Vorbereitung auf dieses Event hat die Regierung ihre Aktivitäten gegen Menschrechtsaktivisten intensiviert. Amnesty dokumentiert 24 Gefangene mit laufenden Verfahren oder die im Gefängnis sitzen - aufgrund von Kritik an Präsident Ilham Aliyev und seiner Regierung. Darunter ist Leyla Yunus, die, in Anbetracht der sich verschlechternden Situation des Landes, zum Boykott der Spiele aufgerufen hatte. 

FIFA-Weltmeisterschaft Brasilien 2014 und Olympische Spiele 2016 

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Brasilien trug 2014 die FIFA-Weltmeisterschaft aus, und wird 2016 die olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro ausrichten. Nationale und internationale Medien, Gewerkschaften, Aktivisten, Menschenrechtsorganisationen, und andere NGOs zeigten die Menschenrechtsverletzungen durch die Auswirkungen riesiger Infrastrukturprojekte auf, die im Rahmen dieser Events verübt wurden oder noch andauern. Mehrere Berichte beklagen Menschenrechtsverletzungen wie Zwangsumsiedlung- und räumung, Zwangsarbeit, Diskriminierung, mangelhafte Einbindung lokaler Gemeinschaften und Anwohner, Kinderarbeit und gewaltsame Unterdrückung von Demonstranten. Viele dieser Vorwürfe betreffen Menschenrechtsverletzungen, die durch Privatunternehmen oder mit deren Mithilfe begangen wurden.

FIFA-Weltmeisterschaft in Katar 2022 

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Im Dezember 2010 wurde Katar als Gastgeber der Weltmeisterschaft 2022 ausgerufen. Zur Vorbereitung darauf plant Katar geschätzte 100 Milliarden Dollar in Infrastruktur zu investieren, darunter ein neuer Flughafen, Straßennetz, Hotels und Stadien. Diese Bauvorhaben haben den ohnehin bereits hohen Anteil an Migrantenarbeitern, vorwiegend aus südasiatischen Ländern, ansteigen lassen. Die internationalen Medien, Gewerkschaften und Menschenrechtsorganisationen zeigen Verletzungen der Arbeitnehmerrechte der Gastarbeiter auf. Große Bedenken wurden gegenüber des ausbeuterischen „Kafala“-Systems geäußert, sowie der nicht vorhandenen Vereinigungsfreiheit, der Konfiszierung von Pässen sowie gesundheitsschädlichen Arbeits- und Unterkunftsbedingungen.

Olympische Winterspiele in Russland 2014

Russia: Human rights abuses related to 2014 Winter Olympic Games in Sochi

Russland hat 2014 die olympischen Winterspiele in Sochi ausgetragen. Bauvorhaben im Rahmen der Vorbereitung auf die Olympiade betrafen die Errichtung von Sportaustragungsstätten, Hotels, Straßen, Telekommunikationssystemen, Transportzentren und anderer Einrichtugen um die mehrwöchigen Sportveranstaltungen zu realisieren. Medien, Aktivisten, Menschenrechtsorganisationen und andere NGOS beklagen Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit diesen Bauvorhaben. Zu diesen Menschenrechtsverletzungen zählen Ausbeutungen von Arbeitern, illegale Entsorgung von Bauabfällen mit gesundheitschädlicher Auswirkungen für Anwohner, Umsiedlung und Räumungen ohne faire Kompensation, Verweigerung von neuer Unterkunft für Personen, dessen Behausung beschädigt oder betroffen war, Ausüben von Druck und Belästigung auf Umwelt- und Menschenrechtsaktivisten, welche die Olympia-Vorbereitungen oder andere Regierungspolitiken kritisierten. Staatliche und private Unternehmen waren in viele dieser Vorfälle verwickelt. 

Mehr Informationen zu diesem Schwerpunkt finden Sie in englischer Sprache hier.

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12 June 2018
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Swedwatch's latest briefing "The 2018 FIFA World Cup in Russia: Sponsorship and human rights" focuses on the role of corporate sponsors in addressing human rights risks associated with major sporting events. It highlights measures taken by sponsors of...

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16 May 2018
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Autor/in: Human Rights Watch, Front Line Defenders, Amnesty Int'l & 11 other NGOs

"Joint Letter to FIFA Concerning the Human Rights Crisis in Chechnya", 16 May 2018...

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23 April 2018
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23 April 2018
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Autor/in: Jane Buchanan, Human Rights Watch

Last week was my first time in a Russian appeals courtroom. I and a colleague were there to support Semyon Simonov, a Russian human rights defender, who is taking a case against police for misconduct. Simonov had worked with Human Rights Watch to...

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22 April 2018
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Autor/in: FIFA

FIFA welcomes the acknowledgement by Human Rights Watch of FIFA’s efforts in support of Semyon Simonov. These activities are a reflection of FIFA’s belief that all those who advocate for human rights to be upheld need to be able to do so freely and...

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3 April 2018
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Last week, FIFA announced the publishing of the bid books for the 2026 FIFA World Cup on fifa.com. The published bid books include in chapter 23 summaries of the human rights strategies provided by the bidders. The strategies are informed and...

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15 February 2018
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Autor/in: Minky Worden, The Washington Post

"South Korea should honor its Olympics workers by releasing jailed labor leaders", 12 February 2018...

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7 February 2018
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Autor/in: Deutsche Welle

"ФИФА признала нарушения прав человека при строительстве стадиона ЧМ-2018 в РФ", 25 мая 2018 года...

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