Hugo Boss nimmt Stellung zu Kritik an arbeitsrechtlichen Bedingungen in Zuliefer-Fabriken

On 3 May, Dr. Gisela Burckhardt of the women's rights organization FEMNET gave a speech at Hugo Boss' AGM criticising labour conditions at supplier factories and alleging that social audits currently fail to detect these abuses. We invited Hugo Boss to comment on the allegations and to answer the questions raised in the speech. Hugo Boss sent us a statement saying that all questions raised were answered at the AGM but that they are open to engaging further with Dr. Burckhardt directly. They also referred to their sustainability reporting and website. The speech and full statement are available in German below.

Am 3. Mai hielt die Vorsitzende der Frauenrechtsorganisation FEMNET, Dr. Gisela Burckhardt, eine Rede auf der Hugo Boss Hauptversammlung. Darin werden u.a. arbeitsrechtliche Zustände bei Hugo Boss Zulieferern kritisiert. Es wird auch der Vorwurf erhoben, dass die durchgeführten Sozialaudits Verstöße gegen Hugo Boss Sozialstandards nicht aufdecken. Wir haben Hugo Boss eingeladen, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen und auf die in Frau Burckhardt's Rede gestellten Fragen zu antworten. Die Antwort von Hugo Boss finden Sie untenstehend.

 

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Antwort
15 May 2018

Antwort von Hugo Boss

Autor/in: Hugo Boss

Als international produzierendes und wirtschaftendes Unternehmen sind nachhaltige Prozesse in der Beschaffung und Produktion für HUGO BOSS von besonderer Bedeutung. In unserem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht und auf unserer Website sind ausführliche Informationen zu unseren Nachhaltigkeitsaktivitäten – insbesondere auch über unser Engagement in der Lieferkette veröffentlicht.

Mit Frau Dr. Gisela Burckhardt (FEMNET e.V.), die wir als Stakeholderin sehr schätzen, steht HUGO BOSS seit längerem in regelmäßigem Austausch. Wir haben die von Frau Dr. Burckhardt im Rahmen der Hauptversammlung der HUGO BOSS AG am 3. Mai 2018 vorgetragene Rede und ihre Notizen dazu erhalten. Alle von ihr vor Ort gestellten Fragen wurden seinerzeit ordnungsgemäß beantwortet; es bestanden im Rahmen der Hauptversammlung von ihrer Seite keine weiteren Rückfragen.

Für den direkten Austausch mit Frau Dr. Burckhardt sind wir weiterhin offen. Gerne gehen wir im persönlichen Dialog noch einmal auf ihre konkreten Anliegen ein.

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Artikel
3 May 2018

Rede auf Hugo Boss HV am 3. Mai 2018 von Gisela Burckhardt, FEMNET

Autor/in: Gisela Burckhardt

Bericht in „The Guardian“  vom 4.1.2018 wirft Hugo Boss vor, dass bei seinem Zulieferer Best Corporation modern slavery herrsche: Junge Frauen sind auf den Fabrikgelände eingeschlossen, sie können das Gelände nicht verlassen, sind eingesperrt, sie dürfen Mobiltelefone nicht benutzen oder diese werden von Aufsehern überwacht...

Es werden bei 185 durchgeführten Sozialaudits 33 Verstöße genannt im NH-Bericht 2017. Angeblich gab es keinerlei Verstöße bei Zwangsarbeit. Auch gibt es angeblich keine Diskriminierung und bei FoA gerade mal 1 Verstoß... Einige Beispiele aus Bangladesch und Indien, die unsere Partner festgestellt haben [...] wurden von den Auditoren nicht erkannt.

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