Klimakonferenz COP24 in Katowice: Die Dimension Wirtschaft & Menschenrechte

Untenstehend finden Sie Beiträge zum Thema Wirtschaft und Menschenrechte im Rahmen der 24. Klimakonferenz, die zwischen dem 3. und 14. Dezember 2018 in Katowice stattfand.

Mehr Artikel finden Sie hier auf Englisch.

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12 December 2018

"Global Exit List" identifiziert 282 Unternehmen, die den Bau neuer Kohlekraftwerke planen und ruft zu Kohle-Deinvestment auf

Autor/in: Urgewald

[Anmerkung: Dies ist eine zusammenfassende Übersetzung des Business & Human Rights Resource Centres.]

[…] Die [Global Coal Exit List] GCEL liefert wichtige Statistiken über die jährliche Kohleproduktion und den Kohleanteil von Unternehmen am Umsatz, ihre installierte Kohlekapazität und den Kohleanteil an der Stromerzeugung. Diese Statistiken basieren auf Unternehmensquellen wie Geschäftsberichten, Investorenpräsentationen und Unternehmenswebsites. Insgesamt machen die in der GCEL aufgeführten Unternehmen über 88% der weltweiten Kohleproduktion und 86% der weltweiten Kohleverbrennungskapazität aus. […]

Eine Besonderheit der GCEL ist, dass sie auch über die Pläne von Unternehmen zum Ausbau des Kohlebergbaus oder zur Entwicklung neuer Kohlekraftwerke informiert. Sie ist damit das erste "zukunftsweisende" Instrument zur Veräußerung von Kohle. Die GCEL identifiziert 225 Unternehmen, die den Ausbau des Kohlebergbaus planen, sowie 282 Unternehmen, die neue Kohlekraftwerke bauen wollen.

"Wir haben festgestellt, dass ein erheblicher Teil dieser Unternehmen keine traditionellen Akteure der Kohleindustrie sind", sagt [Heffa] Schücking [die Gründerin von Urgewald e.V.]. […]

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12 December 2018

CEOs von 50 Unternehmen unterzeichen offenen Brief & rufen führende Politiker*innen weltweit dazu auf dem Klimawandel entgegenzutreten

Autor/in: Alliance of CEO Climate Leaders

"An open letter from business to world leaders: "Be ambitious, and together we can address climate change" ", 29 Nov 2018

[Anmerkung: Dies ist eine Übersetzung des Business & Human Rights Resource Centres.]

[...] Im Jahr 2015 forderte unsere Koalition, die „Alliance of CEO Climate Leaders“ eine informelle Gruppe großer globaler Unternehmen aus verschiedenen Sektoren, die vom Weltwirtschaftsforum unterstützt wird, die Regierungen auf, ein ehrgeiziges Klimaabkommen im Einklang mit den UN Sustainable Development Goals zu schließen.

Als die Pariser Vereinbarung zustande kam, bekräftigten wir unser Engagement für die Zusammenarbeit mit dem öffentlichen Sektor und der Zivilgesellschaft, um zur Erreichung ihrer Ziele beizutragen.

Seitdem haben wir gemeinsam unsere eigenen Emissionen um 9%* reduziert und sind entschlossen, diese weiter zu reduzieren. Wir haben Innovationen und Lösungen eingeführt, wie der aktuelle Bericht „Two Degrees of Transformation“ zeigt.

Die globalen Treibhausgasemissionen befinden sich jedoch weiterhin auf historischen Höchstständen. Das Ziel, die globale Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen, ist eindeutig nicht auf Kurs. Wir müssen mehr tun, schneller und gemeinsam. […]

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12 December 2018

Polnische Sicherheitskräfte verhindern Teilnahme zivilgesellschaftlicher Akteure an UN-Klimakonferenz in Katowice

Autor/in: Germanwatch

"COP24: Polnische Sicherheitskräfte halten Partner von BUND und Germanwatch in Katowice und an der Landesgrenze fest", 8. Dez 2018

Seit [...] Samstag [, den 8. Dezember] um neun Uhr früh werden zwei Mitarbeiter von Ecoaction, einer ukrainischen Partnerorganisation des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und von Germanwatch, in Katowice von Sicherheitskräften der polnischen Grenztruppen festgehalten.[...]

Die Gründe für das Vorgehen der Sicherheitskräfte gegenüber friedlichen Akteuren der Zivilgesellschaft, die beim UN-Klimagipfel in Katowice akkreditiert sind, sind unklar.

„Es ist inakzeptabel, dass Mitarbeiter von Umweltorganisationen während der Klimakonferenz in Polen von Sicherheitskräften festgehalten werden“, sagt Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND. [...]

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12 December 2018

Zivilgesellschaftliche Akteure rufen Bundesregierung & Europäische Kommission auf, die polnische Regierung zum Schutz grundlegender Rechte zu bewegen

Autor/in: Klima-Allianz Deutschland et al

"Offener Brief zur COP24: Rechte der Zivilgesellschaft wahren", 30. Nov 2018

[...] In einem offenen Brief zeigen sich die unterzeichnenden Organisationen sehr besorgt über die Auswirkungen des sogenannten COP24-Gesetzes auf die Teilnehmenden der Konferenz sowie zivilgesellschaftliche Beteiligungsmöglichkeiten. [...]

Im Vorfeld hatte das polnische Parlament im Januar diesen Jahres das „Gesetz über besondere Lösungen im Zusammenhang mit der Organisation der nächsten Konferenz nach dem Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen in der Republik Polen” verabschiedet. [...]

Damit werden die Teilnehmenden der COP24 unter Generalverdacht gestellt, die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu gefährden. [...]

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9 December 2018

Finanzkonzerne & Großinvestoren fordern Regierungen zu mehr Klimaschutz auf

Autor/in: Claus Hecking, Spiegel Online

Mehr als 400 internationale Großinvestoren rebellieren gegen die unzureichenden Maßnahmen von Regierungen weltweit gegen den Klimawandel - und fordern sie zu entschlossenem Handeln auf. Derzeit verhandeln mehr als 190 Staaten auf der UN-Klimakonferenz im polnischen Katowice über die Durchführung des 2015 vereinbarten Weltklimavertrags von Paris.

"Wir sind besorgt, dass die Umsetzung des Paris-Abkommens nicht weit genug geht, um das vereinbarte Ziel zu erreichen, den Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur deutlich unter zwei Grad Celsius zu halten", heißt es in einem gemeinsamen Aufruf von 415 Großbanken, Pensionsfonds, Lebensversicherern, Vermögensverwaltern und anderen milliardenschweren Anlegern an die Politiker.

Zu den Unterzeichnern gehören einige der größten Finanzhäuser der Welt: etwa die Allianz, Vermögensverwaltungstöchter von Großbanken wie der Deutschen Bank, BNP Paribas, UBSHSBC sowie die Pensionsfonds ABP und PGGM. Zusammen legen diese Finanzkonzerne Gelder in Höhe von 32 Billionen...

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