Kommentar: Demokratische Nationen müssen proaktiv gegen von der Technologie ausgehenden Gefahren für freie Meinungsäußerung vorgehen

Autor/in: Laura Rosenberger, OpenGlobalRights, Veröffentlicht am: 15 March 2019

"Handlungsbedarf: den von der Technologie ausgehenden Gefahren für die Demokratie vorbeugen", 6 März 2019

Dass die Vereinigten Staaten nicht in der Lage waren, das Eingreifen Russlands in den Präsidentschaftswahlkampf von 2016 rechtzeitig zu entdecken und zu verhindern, ist auf einen „Mangel an Vorstellungskraft“ zurückzuführen. Aus diesem Mangel an Vorstellungskraft ist allerdings ein Mangel an Aktion geworden – sowohl vonseiten der US-Regierung als auch vonseiten derjenigen, die das Instrumentarium am besten verstehen sollten: seine Urheber. Daher ist es zwingend erforderlich, dass die demokratischen Nationen sich jetzt an die Spitze der technologischen Entwicklungen stellen und proaktiv statt reaktiv gegen die zunehmenden Gefahren vorgehen. Es gibt kaum etwas, das für die Gesundheit und Stärke der US-Demokratie wichtiger ist als die Freiheit zu politischer Meinungsäußerung, die Möglichkeit, lebhafte Debatten zu führen, die frei von jeglicher Manipulation und Einflussnahme sind, sowie der Erhalt von zuverlässigen Informationen zu aktuellen Streitfragen. Und genau deshalb haben es die Gegner der USA auf diese Fähigkeiten abgesehen. In ihrem Bestreben, den Informationsraum zu kontrollieren und ihre geopolitischen Ziele durchzusetzen, greifen autoritäre Regime auf Manipulationen in den sozialen Medien und auf andere Cyber-Ressourcen zurück...

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