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Kommentar: Schweizer Konzerne provozieren internationale Kritik für Haltung zur Konzernverantwortungsinitiative

Autor/in: Markus Mugglin, Infosperber, Veröffentlicht am: 14 October 2019

"Konzerne provozieren internationale Kritik", 13. Oktober 2019

...Der Ständerat setzte in der letzten Woche der Herbstsession [...] die Diskussion über einen indirekten Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative aus... Er tat, was ihr die Wirtschaftsverbände in einem Brief im August vorgeschlagen hatten. 

Die von London aus koordinierte Plattform «Business and Human Rights Resource Centre» bat darauf die Unternehmen, ihre Haltung zur Konzernverantwortungsinitiative zu erläutern. Am 13. September und damit gut zehn Tage vor der Debatte im Ständerat rechtfertigten sich stellvertretend die beiden Wirtschaftsverbände. Die Rechtfertigung ist missglückt. Sie enthielt gleich mehrere Fehler und provozierte Reaktionen: eine Klarstellung einer der Wirtschaft nahestehenden Person, eine Richtigstellung eines Beratungsunternehmens [focusright] und einen kurzen Nachhilfeunterricht durch den geistigen Vater der UNO-Leitlinien für Wirtschaft und Menschenrechte, Professor John Ruggie von der Harvard Unversity...

Aus der von [focusright] mitverfassten Studie könne nicht gefolgert werden, wie im Brief fälschlicherweise behauptet, dass die grossen Schweizer Unternehmen bei der Umsetzung der UNO-Prinzipien zu Wirtschaft und Menschenrechte weit fortgeschritten seien. Die Studie legte im Gegenteil zahlreiche Mängel offen...

[John Ruggies] Erwiderung ist also von besonderem Gewicht. Gleich zwei fundamentale Fehler hält Ruggie den Schweizer Wirtschaftsverbänden vor...

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