Kommentar: Umwelt und Menschenrechte – der Druck auf Banken nimmt zu

Autor/in: Ermes Gallarotti, Neue Zürcher Zeitung, Veröffentlicht am: 12 July 2018

"Umwelt und Menschenrechte – der Druck auf Banken nimmt zu", 3 July 2018

Heute sind es zusehends Umweltthemen, die selbst Aktionäre aus entfernten Gegenden veranlassen, an den Generalversammlungen der beiden Grossbanken ans Rednerpult zu treten.

CS und UBS nehmen diese Stimmen ernst. Denn die Finanzierung potenziell umweltschädigender Aktivitäten birgt nicht nur finanzielle und regulatorische Risiken, sondern kann auch die Reputation einer Bank, ihr am schwierigsten zu ersetzendes Kapital, in Mitleidenschaft ziehen. Aus diesem Grund haben beide Banken Prozesse installiert und auf höchster Ebene Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten festgelegt...

Die Umweltorganisation Greenpeace ... fordert die Bank auf, ihre Zusammenarbeit mit Gesellschaften wie ETP, TransCanada Corporation oder Enbridge, die umweltbelastende Pipelines bauen, zu beenden. Andere Finanzhäuser wie BNP Paribas, Natixis, ING oder der Versicherungskonzern AXA haben laut der Umweltorganisation bereits ihre Absicht kundgetan, sich von problematischen Kunden zu trennen...

Vor diesem Hintergrund hat etwa die UBS Standards entwickelt, die beim Vertrieb von Produkten, bei Anlagen, Finanzierungen oder Investitionen zu beachten sind. Im vergangenen Jahr hat sie beispielsweise neue Richtlinien für den Umgang mit Fischereiunternehmen erlassen. 

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Betreffende Unternehmen: AXA BNP Paribas Credit Suisse ING Bank UBS