abusesaffiliationarrow-downarrow-leftarrow-rightarrow-upattack-typeburgerchevron-downchevron-leftchevron-rightchevron-upClock iconclosedeletedevelopment-povertydiscriminationdollardownloademailenvironmentexternal-linkfacebookfiltergenderglobegroupshealthC4067174-3DD9-4B9E-AD64-284FDAAE6338@1xinformation-outlineinformationinstagraminvestment-trade-globalisationissueslabourlanguagesShapeCombined Shapeline, chart, up, arrow, graphlocationmap-pinminusnewsorganisationotheroverviewpluspreviewArtboard 185profilerefreshIconnewssearchsecurityPathStock downStock steadyStock uptagticktooltiptwitteruniversalityweb
Artikel

22 Sep 2022

Autor:
Germanwatch, INKOTA, Südwind, Transparency International Deutschland und WEED

Branchendialog Automobil: Beschwerdemechanismus in Mexiko braucht deutlich stärkeres Engagement von Unternehmen, fordern NGOs

Anlässlich des Fachtages "Branchendialog Automobilindustrie - Lieferketten fair gestalten" am 27. September ziehen die beteiligten zivilgesellschaftlichen Organisationen in ihrer heute veröffentlichten Stellungnahme ein gemischtes Resümee. Der Fachtag soll die Umsetzung der im Branchendialog entwickelten Pilotprojekte einläuten. Insbesondere der Aufbau eines unternehmensübergreifenden Beschwerdemechanismus in Mexiko hat einen wichtigen Pilotcharakter. Wie die anderen Pilotprojekte des Branchendialogs auch benötigt er aber noch mehr verbindliche Zusagen, insbesondere seitens der relevanten Industrieakteure...

Die deutsche Automobilindustrie ist ein wesentlicher Akteur in Mexiko: Das Volkswagen Werk in Puebla ist das größte Automobilwerk in Mexiko, daneben unterhalten deutsche Automobilzulieferer wie Benteler, Dräxlmaier und Continental eigene Werke in Mexiko. Somit hat die deutsche Automobilindustrie gemeinsam eine große Verantwortung und viel Einflussvermögen auf die automobile Lieferkette in Mexiko...

Im Rahmen der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) führt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales Branchendialoge durch...

In der ersten Stufe des mehr als 2-jährigen Multi-Stakeholder-Prozesses wurden gemeinsam Handlungsanleitungen zur Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten durch Automobilunternehmen sowie neben dem Beschwerdemechanismus in Mexiko weitere Pilotprojekte zu Lithium und Kupfer entwickelt. Die zivilgesellschaftlichen Organisationen Germanwatch, INKOTA, Südwind, Transparency International Deutschland und WEED haben an der Entwicklung mitgewirkt und unterstützen diese Ergebnisse.

Eine ausführliche Stellungnahme der am NAP-Branchendialog Automobil beteiligten zivilgesellschaftlichen Organisationen zum Übergang in die 2. Stufe finden Sie hier.