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Artikel

2 Nov 2022

Autor:
ZEIT ONLINE

Katar: Arbeitsminister lehnt Entschädigungsvorschlag für Gastarbeiter*innen ab

"Katar lehnt Entschädigungsfonds für WM-Arbeiter ab", 2. November 2022

Katar hat Forderungen nach einem Entschädigungsfonds für Arbeiter zurückgewiesen, die auf Baustellen für die Fußball-WM getötet oder verletzt worden sind. Die Forderung nach einem gemeinsamen Fonds Katars und des Weltverbands Fifa sei ein reiner "Werbegag", sagte Arbeitsminister Ali bin Samich Al Marri der Nachrichtenagentur AFP.

Menschenrechtsorganisationen hatten den WM-Gastgeber und den Verband aufgefordert, 440 Millionen US-Dollar für die Betroffenen oder ihre Hinterbliebenen einzurichten. Die Summe entspricht den Preisgeldern für die Mannschaften, die ab dem 23. November an dem Turnier teilnehmen.

Die Fifa hatte bislang angegeben, es gebe einen "laufenden Dialog" über Maßnahmen für die Betroffenen. Der katarische Arbeitsminister Marri sagte dazu, der Plan lasse sich nicht umsetzen. "Jeder Tod ist eine Tragödie", sagte er, fügte aber auch hinzu: "Wo sind die Opfer? Haben Sie die Namen der Opfer? Wie kommen Sie an diese Zahlen?" Weiter sagte er, die Tür sei offen. Katar habe bereits "viele Fälle bearbeitet und gelöst".

Menschenrechtsgruppen werfen Katar vor, die Zahl der Todesopfer auf den WM-Baustellen als zu niedrig anzugeben. Die Regierung des Wüstenstaates bestreitet vehement Berichte, wonach Tausende Arbeiter aus dem Ausland bei Unfällen auf den WM-Baustellen oder durch hitzebedingte Krankheiten gestorben sind.

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