Malaysia: Nestlé wird laut neuer Recherche vorgeworfen, Palmöl aus Zwangs- und Kinderarbeit zu importieren; inkl. Kommentar von Nestlé

Autor/in: UmweltDialog, Veröffentlicht am: 30 September 2019

"Importiert Nestlé Palmöl aus Zwangs- und Kinderarbeit?", 23. September 2019

In fast jedem sechsten Produkt im Schweizer Detailhandel steckt Palmöl. Auch in den Produkten des Schweizer Nahrungsmittelriesen Nestlé ist Palmöl omnipräsent. Eine neue Recherche von Solidar Suisse zeigt, wie Arbeiter und Arbeiterinnen auf Plantagen in Malaysia, von denen Nestlé Palmöl bezieht, ausgebeutet werden. Auch Kinder- und Zwangsarbeit ist weit verbreitet...

Um das zu ändern, braucht es gesetzliche Regeln, wie dies beispielsweise die Konzernverantwortungsinitiative fordert...

Solidar Suisse steht in Kontakt mit Nestlé und fordert vom Konzern vollständige Transparenz über die Palmöl-Lieferkette und weitergehende Massnahmen, welche die Ausbeutung beenden sollen...

Das sagt Nestlé dazu:

Der Bericht von Solidar Suisse geht Nestlé zufolge auf ein Human Rights Impact Assessment von 2017 zurück, das der Lebensmittelkonzern gemeinsam mit dem Dänischen Institut für Menschenrechte durchführte. Nestlé lagen nämlich Hinweise vor, dass in Teilen der Palmöl-Lieferkette die Rechte der Arbeiter nicht angemessen respektiert werden. Infolgedessen arbeitete das Unternehmen mit dem Dänischen Institut für Menschenrechte und der Earthworm Foundation einen Aktionsplan aus. Dieser ist öffentlich einsehbar, die Maßnahmen werden bereits seit einiger Zeit umgesetzt. Diese Informationen sollen Solidar Suisse auch vorgelegen haben.

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Betreffende Unternehmen: Nestlé