Mord an indigenem Anführer schürt Spannungen um wirtschaftliche Invasionen auf indigenem Land in Brasilien

Autor/in: Nadia Pontes, Deutsche Welle, Veröffentlicht am: 31 July 2019

"Mord verbreitet Angst unter Indigenen in Brasilien", 31. Juli 2019

Vor einer Woche war Emyra Wajãpi, ein Anführer des indigenen Wajãpi-Volkes im Nordwesten Brasiliens, ermordet aufgefunden worden... Mitglieder des Wajãpi-Volkes haben Spuren in dem geschützten Gebiet gefunden, die auf illegale Goldsucher hindeuten, und die Behörden benachrichtigt...

Der Mord löste auch internationale Reaktionen aus. Michelle Bachelet, die Hochkommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen, bezeichnet den Mord als ein "beunruhigendes Symptom des wachsenden Problems von Invasionen auf indigenem Land - vor allem im Urwald - durch Goldschürfer, Holzfäller und Kleinbauern in Brasilien." ...

Kleber Karipuna, der Beauftragte der Koalition Indigener Organisationen des brasilianischen Amazonas (COIAB) im Bundesstaat Amapá, sagt, die Position des Präsidenten schütze die Interessen des Privatsektors, allen voran die des Bergbaus...

Seit Anfang des Jahres klagen indigene Anführer aus verschiedenen Völkern über einen Anstieg der illegalen Goldsuche... Alle Gebiete liegen im Regenwald des brasilianischen Nordens...

In der brasilianischen Verfassung haben indigene Völker ein Recht auf fortdauernden Besitz der von ihnen bewohnten Fläche, und auf die exklusive Nutzung der dort befindlichen Rohstoffe und Bodenschätze.

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