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Nach Vale-Dammbruch sieht Bundesentwicklungsminister Autokonzerne in der Pflicht; BMW & Daimler befürworten gesetzl. Vorgaben

Autor/in: Wirtschaftswoche, Veröffentlicht am: 13 March 2019

"Berlin will Autokonzerne zur Lieferketten-Kontrolle zwingen", 8 März 2019

Der Dammbruch an einer brasilianischen Eisenerzmine des Vale-Konzerns, bei dem vermutlich über 300 Menschen getötet wurden, bringt die deutsche Autoindustrie in Bedrängnis. Weil große Teile des von VolkswagenDaimler und BMW verarbeiteten Stahls aus brasilianischen Minen stammen, sieht die Bundesregierung die Autobauer in der Verantwortung.

„Jeder Autohersteller sollte wissen, unter welchen Bedingungen sein Stahl produziert wird‎“, sagte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU)... „Die Bundesregierung überprüft jetzt, wie die größeren Unternehmen in Deutschland mit mehr als 500 Mitarbeitern ‎ihrer Sorgfaltspflicht in den Lieferketten nachkommen. Sollten wir feststellen, dass Freiwilligkeit nicht zum Ziel führt, werden wir das gesetzlich regeln.“ Dies, so Müller, sei als „letzter Weckruf“ an die deutschen Unternehmen zu verstehen...

VW räumt ein, dass der Konzern Stahl von Vale bezog und dass ein Teil davon aus der Unglücks-Mine stammen könnte. BMW und Daimler wollten sich zu dieser Frage nicht äußern. VW und BMW nehmen nach der Katastrophe ihre Lieferanten nun verstärkt in die Pflicht...

BMW und Daimler sind für gesetzliche Vorgaben zur Kontrolle von Lieferanten...

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Betreffende Unternehmen: BMW Daimler Volkswagen