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Neuer Bericht: Abbau von Lithium für E-Mobilität gefährdet die Versorgung indigener Völker in Südamerika

Elektromobilität wird häufig als Schlüssel zu einer klima- und umweltfreundlichen, ressourcenschonenden und effizienten Mobilität gesehen. Allerdings lässt der Ausbau der Elektromobilität auch den Bedarf an Lithium steigen. Der Report „Das weiße Gold – Umwelt- und Sozialkonflikte um den Zukunftsrohstoff Lithium“, den Brot für die Welt am 13. November 2018 veröffentlicht hat, zeigt, welche Folgen der steigende Lithiumbedarf für die Menschen am anderen Ende der Wertschöpfungskette hat. Damit der Ausbau der Elektromobilität in Deutschland zum Umweltschutz beitragen kann, ist ein verantwortungsvoller Umgang mit den Lithiumreserven nötig, so die Schlussfolgerung des Berichts. Mehr dazu finden Sie untenstehend.

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Artikel
14 November 2018

Konflikte um Wasser

Autor/in: Frankfurter Rundschau

Die Elektromobilität gilt als einer der Schlüssel, um den Verkehrssektor endlich klima- und umweltfreundlich zu machen... 

Allerdings wird der Ausbau der Elektromobilität auch den Bedarf an Lithium exorbitant steigen lassen, zeigt nun ein Report der Entwicklungsorganisation Brot für die Welt. Das „weiße Gold“, wie das Leichtmetall auch genannt wird, sorgt in den Ländern, in denen Lithium abgebaut wird, für erhebliche Umwelt- und Sozialkonflikte. Während der Rohstoff hierzulande als Beitrag für mehr Umweltschutz gesehen wird, führt er dort zu mehr Umweltzerstörung... 

„Der Klimaschutz bei uns darf nicht auf Kosten der Menschen am anderen Ende der Wertschöpfungskette gehen.“ Zudem müsse die Bundesregierung langfristig darauf hinwirken, den Lithiumbedarf zu verringern. Dazu sei eine „alternative Mobilitätswende“ nötig...

Lesen Sie hier den vollständigen Post

Bericht
13 November 2018

Das weiße Gold: Umwelt- und Sozialkonflikte um den Zukunftsrohstoff Lithium

Autor/in: Brot für die Welt

Lesen Sie hier den vollständigen Post

Artikel
13 November 2018

Lithium, das weiße Gold

Autor/in: Brot für die Welt

Spätestens seit dem Abgasskandal ist die Elektromobilität das zentrale Zukunftsthema der Bundesregierung... 

Ein Rohstoff, der dabei nicht wegzudenken ist, ist Lithium... 

Der Report „Das weiße Gold – Umwelt- und Sozialkonflikte um den Zukunftsrohstoff Lithium“, den Brot für die Welt am 13. November 2018 veröffentlicht, zeigt, welche Folgen der steigende Lithiumbedarf für die Menschen am anderen Ende der Wertschöpfungskette hat. Mehr als 60 Prozent der weltweiten Lithiumreserven lagern in Salzseen im sogenannten Lithiumdreieck, einer Region an der Grenze von Argentinien, Bolivien und Chile... 

Die Gegend ist Heimat indigener Gemeinden... Der Lithiumabbau gefährdet diese Lebensweise. Denn er stellt einen massiven Eingriff in die Umwelt dar. Zur Gewinnung von Lithium werden im Salzsee riesige Betonbecken installiert, in die das lithiumhaltige Wasser gepumpt wird und verdunstet... 

Damit der Ausbau der Elektromobilität in Deutschland zum Umweltschutz beitragen kann, ist ein verantwortungsvoller Umgang mit den Lithiumreserven nötig. Brot für die Welt empfiehlt dazu im Report:

  • Alternative Mobilitätswende einleiten...

  • Rohstoffkreisläufe schließen...

  • Unternehmensverantwortung: Deutsche Unternehmen müssen dazu verpflichtet werden, dass sie Lithium nur von Produzenten beziehen, die beim Abbau auf möglichst umwelt- und sozialverträgliche Verfahren achten.

Lesen Sie hier den vollständigen Post