Bericht: Schweizer Raffinerien stehen teilweise in Konflikt mit Menschenrechten, Umweltschutz & Transparenz

Autor/in: Gesellschaft für bedrohte Völker, Veröffentlicht am: 6 April 2018

"Drehscheibe Schweiz für risikobehaftetes Gold?", März 2018

Wiederholt haben die Vertreter der Schweizer Goldbranche darauf hingewie- sen, dass der Goldhandelsplatz in vielen Belangen vorbildlich sei1. Der vor- liegende Bericht macht anhand der Goldflüsse aus Peru und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) in die Schweiz deutlich, dass das internationale Goldgeschäft – und somit einige der Schweizer Raffinerien – auf verschiede- nen Ebenen teilweise in Konflikt mit Menschenrechten, Umweltschutz und Transparenz steht und über ungenügende Überprüfungssysteme verfügt...

Aus Sicht der GfbV wird die Glaubwürdigkeit und Reputation der Schweiz als weltweite Verarbeitungs- und Goldhandelsdrehscheibe durch ungenügende Sorgfaltsprüfungen einiger ihrer Repräsentanten zumindest strapaziert. Der Bericht schliesst darum mit Forderungen an die Branche, den Bund und Regu- lierungsinstanzen. Besondere Dringlichkeit erhält der Anspruch nach vertief- ter und gesetzlich verankerter Sorgfaltsprüfung durch die Raffinerien sowie Transparenz zu den Goldflüssen vonseiten verschiedener Akteure. [mit Bezug auf Metalor]

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Betreffende Unternehmen: Metalor