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Artikel

12 Dez 2017

Autor*in:
Kaveh Kooroshy, Norddeutscher Rundfunk

Amazon: Verstöße gegen Mitarbeiterrechte

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Immer wieder wird Kritik an den [...] Arbeitsbedingungen [bei Amazon] laut. Da ist die Rede von Kontrolle, Druck und Arbeitshetze... Der Amazon-Computer erfasst fast jede Bewegung aller Teile, die ihm dienen, auch die der Menschen... Dutzende Kameras [sind] in den Gängen, im Arbeitsbereich....

Amazon [...] teilt [...] schriftlich mit: "Amazon ist ein guter Arbeitgeber". Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter hätten immer die höchste Priorität. Amazon zeichne "keine einzelnen Arbeitsschritte der Mitarbeiter auf", es gehe um die Nachverfolgung und Verstauung des Inventars. Die dabei erfassten Daten würden bei der "akkuraten, pünktlichen Zustellung von Kundenbestellungen" helfen. Auch eine Kameraüberwachung an den Arbeitsplätzen bestreitet Amazon. Und die Kameras im Spindraum seien da, um Diebstählen vorzubeugen...

"Die Datenerhebung [...] muss dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz entsprechen." Der Arbeitnehmer dürfe nicht zum Objekt werden, das gar nicht mehr wisse, wann welche Daten über ihn gesammelt und gespeichert würden. Laut Rechtsprechung führe das "zu einem Anpassungsdruck - psychischem Anpassungsdruck - und dieser ist rechtlich nicht zulässig."

[D]ie Landesbeauftragte für den Datenschutz in Niedersachsen, Barbara Thiel, [...] prüft einen möglichen "Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz" sowie gegen das "Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung".