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Studie: Deutsche Firmen missachten Menschenrechte im Ausland

Germanwatch und Misereor werfen deutschen Konzernen und der staatseigenen KfW-Bankengruppe vor, sich bei ihren Auslandsgeschäften nicht genug um die Einhaltung von Menschenrechten zu kümmern. Dies geht aus der Studie "Globale Energiewirtschaft und Menschenrechte - Deutsche Unternehmen und Politik auf dem Prüfstand" hervor... Demnach sollen Unternehmen wie Siemens, EnBW und Voith sowie die KfW-Bankengruppe und ihre Töchter in insgesamt elf Fällen in Geschäfte verwickelt sein, bei denen Menschenrechte verletzt oder gefährdet werden... Alle genannten Institutionen weisen diesen Vorwurf auf Anfrage zurück... Für ihre Untersuchung [wurden] 30 führende Unternehmen im Energiesektor befragt. Dabei ergab sich, dass einige Firmen in den vergangenen Jahren menschenrechtliche Grundsatzerklärungen verabschiedet und Beschwerdemechanismen für Betroffene eingerichtet haben. In der Praxis hakt es allerdings offenbar noch oft... Im vergangenen Dezember hatte die Große Koalition den Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte verabschiedet, der die Uno-Leitlinien umsetzen soll... [Ab] 2018 [soll] überprüf[t] [werden], ob [Firmen] bei ihren Projekten ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht nachkommen. Gesetzliche Regelungen sind [...] frühestens von 2020 an geplant. [bezieht sich auch auf DEG, Wintershall, Lahmeyer, RWE, Nordex, Andritz]

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