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Bericht

23 Nov 2018

Autor*in:
Brot für die Welt, Misereor, PowerShift

Studie: Weniger Autos, mehr globale Gerechtigkeit

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Was machen BMW, Daimler und VW zum Schutz der Menschenrechte? 

Anstatt die geschilderten Missstände beim Rohstof fabbau wirksam zu bekämpfen, konzentrieren sich die Nachhaltigkeitsbemühungen der Automobilkonzerne bis heute überwiegend auf die eigenen Produktionsstandorte und die unmittelbaren Zulieferer der Bauteile... Probleme wie Landvertreibung oder Kriminalisierung von Protestierenden, die häufig im Zusammenhang mit Rohstoffabbau auftreten, spielen dabei bislang keine Rolle...

Trotz der standardisierten Nachhaltigkeitssysteme erfahren die Automobilkonzerne ... oft erst sehr spät von gravierenden Menschenrechtsrisiken im Rohstoffabbau.

Seit einigen Jahren gibt es seitens der Automobilindustrie verstärkt Bemühungen, tiefer in die Lieferkette zu schauen. Im Rahmen der gemeinsamen Brancheninitiative „drive sustainability“ wurden 17 Rohstof fe identifiziert, die hohe Nachhaltigkeitsrisiken bergen, darunter auch Kobalt, Lithium, Aluminium, Stahl und Nickel. Daimler hat zudem für Lieferanten einen zusätzlichen Fragebogen zu kritischen Rohstof fen entwickelt, der spezifische Probleme des Rohstoffabbaus und die Einhaltung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten abfragt. 

Das Problembewusstsein steigt also. Dennoch gibt es bislang kaum wirksame individuelle oder gemeinsame Gegenmaßnahmen der Automobilkonzerne, um die Menschenrechtsverletzungen zu verhindern...