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Zaunbau gegen Flüchtlinge in Ungarn: Berliner Unternehmen verweigert Lieferung von Stacheldraht

...Daher baten die Ungarn ab Mitte Juli Hersteller Angebote für eine Nato-Draht-Großlieferung einzureichen. Eine der angefragten Firmen: Das Unternehmen Mutanox aus Berlin-Neukölln. Das Unternehmen verkauft Draht- und Gittermatten für Zäune, verschiedene Lochbleche, Alurampen - aber auch Stachel- und Nato-Draht. Auf der Firmen-Homepage heißt es: "Die rasiermesserscharfen Widerhaken beim Nato-Draht und die geringen Abstände der Klingen zueinander sprechen für eine effektive Absicherung Ihres Objektes." Doch offenbar verkauft Firmenchef Talat Deger nicht allen diesen höchst gefährlichen Zaun. Obwohl der Auftrag aus Ungarn rund 500.000 Euro Umsatz eingebracht hätte, nahm Geschäftsführer Deger den Auftrag nicht an. "Nato-Draht ist dafür da, kriminellen Taten vorzubeugen. Aber ich kann doch nicht einen Flüchtling, der nichts weiter hat als das, was er trägt, mit einem Kind auf dem Arm durch einen Nato-Draht laufen lassen", sagt Deger der"Berliner-Zeitung"...