Public Eye fordert Syngenta auf, den Verkauf der giftigsten Pestizide weltweit einzustellen

Autor/in: Public Eye, Veröffentlicht am: 15 April 2019

Eine Übersicht englischsprachiger News zu dem Bericht, inkl. Stellungnahmen des Unternehmens, finden Sie hier.

In einem heute veröffentlichten Recherchebericht wirft Public Eye erstmals Licht auf ein ebenso unbekanntes wie lukratives Geschäft: jenes mit hochgefährlichen Pestiziden..., die wegen ihrer grossen Risiken für die Umwelt oder die menschliche Gesundheit auf der Liste der „hochgefährlichen Pestizide“ des Pesticide Action Network (PAN) stehen...

Syngenta profitiert von schwachen Regulierungen in Ländern wie Brasilien, Argentinien oder Indien, um dort weiterhin ihre giftigen Bestseller zu verkaufen, von denen viele in der Schweiz oder in der Europäischen Union nicht mehr zugelassen sind...

Zahlreiche wissenschaftliche Studien dort [in Brasilien] zeigen beunruhigend hohe Zahlen an Krebserkrankungen, Geburtsfehlern und verschiedenen chronischen Krankheiten in jenen Gebieten, in denen massiv Pestizide ausgebracht werden...

Public Eye [fordert] Syngenta dazu auf, sich zu verpflichten, die Produktion und den Verkauf hochgefährlicher Pestizide einzustellen... [A]uch die Schweiz [steht] in der Verantwortung: Sie muss den Export von Pestiziden verbieten, die hierzulande wegen ihrer Gefahr für Gesundheit oder Umwelt verboten sind... Angesichts des offensichtlich fehlenden Willens von Konzernen, auf freiwilliger Basis Verantwortung zu übernehmen, muss zudem eine verbindliche Sorgfaltsprüfungspflicht, wie sie die Konzernverantwortungsinitiative vorsieht, gesetzlich verankert werden. Zudem muss sich die Schweiz  für ein verbindliches internationales Abkommen zu hochgefährlichen Pestiziden einsetzen.

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Betreffende Unternehmen: Syngenta