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Südafrika: BASF stellt sich Kritik zu Menschenrechtsperformance von Zulieferer & will Lonmin-Management "coachen"

Ein ausführlicher Pressespiegel findet sich hier.

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4 May 2016

Antwort BASF

Autor/in: BASF

...Nach der Veröffentlichung des Farlam-Berichts führte BASF eine sorgfältige Bewertung aller Sachverhalte durch und unternahm eine Reihe von Schritten, um sicherzustellen, dass Lonmin den BASF-Verhaltenskodex für Lieferanten in vollem Umfang erfüllt und die Grundsätze bei den Menschenrechten, Arbeits- und Sozialstandards sowie beim Umweltschutz einhält. Die Bewertung wurde in Einklang mit der Initiative “Together for Sustainability” (TfS) zur weltweiten Vereinheitlichung von Bewertungen und Audits von Lieferanten durchgeführt, die mehrere führende Chemieunternehmen – darunter auch BASF – 2011 gegründet haben. TfS hat weltweit gültige Standards zur Bewertung und Auditierung von Lieferanten festgelegt, um eine nachhaltige Beschaffungspraxis zu fördern. Ab Juli 2015 fanden auf Initiative von BASF eine Reihe von Treffen von BASF-Führungskräften aus den Bereichen Einkauf und Nachhaltigkeit mit leitenden Führungskräften von Lonmin statt, um zu verstehen, welche Maßnahmen Lonmin eingeleitet hatte, um seine Nachhaltigkeit zu verbessern und die Ergebnisse des Farlam-Untersuchungsausschusses zu adressieren. Zwischen September und November 2015 bereitete BASF eine intensive Auditierung von Lonmin vor. Sie schloss einen Vertrag mit einer führenden Auditierungsgesellschaft der TfS (ERM – Environmental Resources Management) ab, um eine detaillierte Nachhaltigkeitsbewertung des Lieferanten durchzuführen...

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4 May 2016

BASF: Vielbeschworene soziale Verantwortung entlang der gesamten Lieferkette gerät zur Farce

Autor/in: Kritische Aktionäre, Bench Marks, Khulumani Support Group, KASA

...Obwohl die VertreterInnen der südafrikanischen Delegation darlegten, dass LONMIN lediglich kosmetische Verbesserungsmaßnahmen vorgenommen habe und dass es keinerlei Fortschritte im Bezug auf Entschädigungszahlungen für die Hinterbliebenen der ermordeten Minenarbeiter gäbe, beruft sich BASF einzig und allein auf ein intransparentes und unveröffentlichtes Audit vom Dezember 2015. Laut BASF sei dort festgestellt worden, dass LONMIN „alle Probleme gelöst“ hätte und lediglich kleine Verbesserungen bezüglich Werkssicherheit und Umweltschutz erforderlich seien. Die BASF sei darüber hinaus der falsche Adressat für die Forderungen der südafrikanischen Delegation, daher wurde jegliche Zuständigkeit für die Belange der Hinterbliebenen abgewiesen...

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28 April 2016

Ausbeutung in Afrika: Welche Verantwortung hat BASF?

Autor/in: ARD

"Mit wem wollen wir eigentlich Geschäfte machen? Es gibt Lieferanten, bei denen wir uns Gedanken machen müssen: wie sind eigentlich die Standards? Wie sieht es mit Arbeitsnormen und Menschenrechten aus?", sagte der Vorstandsvorsitzende des Chemiekonzerns BASF auf der Bilanzpressekonferenz vor zwei Monaten in Ludwigshafen. Mit diesen nachdenklich klingenden Worten antwortete der BASF-Chef auf eine Frage von Panorama nach den Geschäftsbeziehungen zum südafrikanisch-britischen Bergbauunternehmen Lonmin. BASF kauft von Lonmin große Mengen des Edelmetalls Platin. An der Mine, die Lonmin in Südafrika betreibt, kam es vor fast vier Jahren zu einem Blutbad...BASF muss sich dem Thema stellen. “Wir sehen es als unsere Pflicht an, denen zu helfen, besser zu werden,” sagt Vorstandsvorsitzender Kurt Bock mit Blick auf seinen Zulieferer Lonmin. Sein Verantwortlicher für “Soziale Unternehmensverantwortung” (Corporate Social Responsibility) Thorsten Pinkepank erläutert im Beraterdeutsch, BASF werde dem Zulieferer Lonmin empfehlen, einen “Pre-Grievance-Mechanism” (Vorabbesschwerdemechanismus) einzurichten. Außerdem werde man das Management von Lonmin “coachen”, und man werde die BASF-Werksfeuerwehr nach Marikana schicken, um den Brandschutz in den Lonmin-Anlagen zu verbessern....

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26 April 2016

Wirtschaft, Menschenrechte und die Rolle der Bundesregierung

Autor/in: ARD Panorama/NDR, Stefan Buchen

Bei einer Geschäftsbeziehung wie der zwischen dem Chemiekonzern BASF und dem Platinlieferanten Lonmin geht es aus Sicht des Konzerns um "das Management der Lieferkette". Die Lieferkette international agierender Unternehmen hat nicht nur wirtschaftliche, sondern auch menschenrechtliche und soziale Aspekte. Das ist bei den Vereinten Nationen Konsens. Deshalb hat die Weltorganisation im Jahre 2011 "die Leitprinzipien Wirtschaft und Menschenrechte" verabschiedet. Das heißt: nicht nur Staaten und Regierungen, sondern auch Unternehmen können Menschenrechte verletzen. Und: international agierende Unternehmen haben auch eine Verantwortung dafür, dass ihre Zulieferer sich an die Menschenrechte halten...BASF sagt, dass die UN-Leitprinzipien Richtschnur für das Unternehmen sind. Deshalb räumen die Ludwigshafener auch ein, dass sie "einen Bezug zu" den Menschenrechtsverletzungen bei der Platinmine von Marikana in Südafrika haben. BASF sieht sich in der "Pflicht", dem Zulieferer Lonmin zu "helfen, besser zu werden". Unternehmen wie BASF möchten sich allerdings gern "freiwillig" zu solcher "Hilfe" entscheiden. Sie möchten nicht von der Regierung des Heimatstaates, also in dem Fall der deutschen Bundesregierung, dazu verbindlich verpflichtet werden. Schon gar nicht möchte die deutsche Industrie, dass Personen, die von Zulieferern geschädigt wurden, in Deutschland auf Schadensersatz klagen können. Das würde zum Beispiel bedeuten, dass Verletzte und Hinterbliebene des Marikana-Massakers BASF verklagen könnten. Der Chemiekonzern lehnt jedoch eine Entschädigung der Opfer ab...

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14 April 2016

Gegenanträge des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre zur Hauptversammlung der BASF SE am 29.04.2015

Autor/in: Dachverband der Kritischen AktionärInnen und Aktionäre

...Um seine Glaubwürdigkeit nicht zu verlieren, sollte die BASF als Hauptabnehmer von Lonmin ihre Verantwortung beim Wort nehmen und Lonmin tatkräftig und finanziell bei Reparationszahlungen an die Familien der 44 im August 2012 getöteten Menschen sowie an die Verletzten unterstützen und sich an nachhaltigen Verbesserungen der Infrastruktur vor Ort beteiligen. Dies ist bisher nicht geschehen. Die BASF hat ein Audit mit Lonmin durchführen lassen, das Verbesserungspotenzial in Umwelt- und Sicherheitsfragen (Betriebsfeuerwehr) festgestellt hat, andere Defizite habe Lonmin allerdings bereits abgearbeitet. Diese Einschätzung ist angesichts der aktuellen Lage der ArbeiterInnenschaft vor Ort wie auch der Hinterbliebenen falsch...

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