Schweiz: Bundesamt für Umwelt will Unternehmen stärker für Umweltthemen sensibilisieren; setzt dabei auf Freiwilligkeit

Autor/in: Thomas Fuster, Neue Zürcher Zeitung, Veröffentlicht am: 6 August 2018

Die gesellschaftlichen Ansprüche an Unternehmen wachsen..Die Konzernverantwortungsinitiative will hierzu gar die Be­weis­last um­kehren: So würden Firmen für Verfehlungen ihrer Geschäftspartner rund um den Globus haften. Das Unternehmen wäre grundsätzlich schuldig – bis zum Beweis des Gegenteils...

Die Ansprüche steigen vor allem im Umweltbereich. Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind die Stichworte. Verstärkt aufgeworfen wird seit einiger Zeit auch das Konzept der planetaren Belastbarkeit...

Das Bundesamt für Umwelt (Bafu) will bis Ende Jahr eine Hotspot-Analyse er­stellen. Dabei werden acht Schweizer Branchen mit Blick auf deren Fussabdrücke entlang ihrer Wertschöpfungsketten unter die Lupe genommen... Dabei dienen die Belastbarkeitsgrenzen als Anhaltspunkte für allfälligen Handlungsbedarf. Noch liegen die Resultate nicht vor. Dass der grösste Hebel aber in vielen Fällen ausserhalb der Schweiz liegt, zeichnet sich ab...

Drohen den Unternehmen aufgrund solcher Hotspot-Analysen und der Quantifizierung planeta­rer Grenzen bald neue Regulierungen? Beim Bafu gibt man Entwarnung. Anwander betrachtet das Konzept eher als Kommunikationsinstrument und Orientierungsrahmen, um aufzuzeigen, dass es ne­ben der Klimafrage viele weitere globale Herausforderungen gibt...

Gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft hat das Bafu die Initiative «Go for Impact» ins Leben gerufen... Der Verein soll einen neutralen Raum für freiwillige Kooperationen bieten. Ein erstes Projekt zielt auf den Textilbereich...

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