Schweizer Beratungsnetzwerk für Rassismusopfer berichtet von Zunahme rassistischer Zwischenfällen am Arbeitsplatz

Autor/in: David Vonplon, Neue Züricher Zeitung, Veröffentlicht am: 7 April 2019

[...] 278 Fälle zu rassistischer Diskriminierung gingen im vergangenen Jahr bei den schweizweit 24 Fachstellen des Beratungsnetzes für Rassismusopfer ein. Rund zwei Drittel davon wurden von direkt Betroffenen gemeldet. [...]

Insgesamt sind leicht weniger Fälle von rassistischer Diskriminierung eingegangen als im Vorjahr, als eine Rekordzahl von 301 Fällen registriert wurde. Der Rückgang dürfte allerdings auch darauf zurückzuführen sein, dass das Beratungsnetzwerk drei Fachstellen weniger zählt als im Vorjahr. [...]

Auffällig ist, dass ein grosser Teil der Diskriminierungsfälle – insgesamt 58 – am Arbeitsplatz stattfand. Dort registrierten die Beratungsstellen eine Zunahme der Vorfälle um 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ebenfalls häufig kam es im Bildungsumfeld (38) zu rassistischen Aussagen. Dies vor allem an der obligatorischen Schule, aber auch in der ausserschulischen Kinderbetreuung, der tertiären Bildung oder in Weiterbildungen. Weiter gingen bei den Fachstellen auch Meldungen rassistischer Vorfälle im Bereich der Nachbarschaft (31), des öffentlichen Raums (28), der Verwaltung (19) und der Polizei (24) ein. [...]

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