Stellungnahme der Nationalen Menschenrechtsinstitutionen Europas zu Corona: Wiederaufbau an wirtschaftlichen & sozialen Menschenrechten ausrichten

Autor/in: Deutsches Institut für Menschenrechte, Veröffentlicht am: 6 May 2020

In einer aktuellen Stellungnahme rufen die Nationalen Menschenrechtsinstitutionen Europas dazu auf, den wirtschaftlichen Wiederaufbau in der EU an den sozialen und wirtschaftlichen Menschenrechten auszurichten...

Die Nationalen Menschenrechtsinstitutionen begrüßen das Corona-Maßnahmen-Paket der EU zur Unterstützung von Beschäftigten, Unternehmen und Staaten sowie die Pläne für den EU-Wiederaufbaufonds. Sie weisen gleichzeitig darauf hin, dass die Maßnahmenpakete unbedingt benachteiligte Gruppen erreichen sollten...

Die Nationalen Menschenrechtsinstitutionen schlagen zudem vor, Rettungsmaßnahmen für Unternehmen an die Beachtung menschenrechtlicher Sorgfaltspflicht zu koppeln.

"Wenn wir unter Beachtung auch von wirtschaftlichen und sozialen Menschenrechten auf die Wirtschaftskrise antworten, kann die Corona-Krise eine echte Chance für die EU darstellen, Menschenrechte und Klimaschutz voranzutreiben und so eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft für alle Menschen in der EU zu gestalten", erklärte Windfuhr [Stellvertretender Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte und Co-Autor der Stellungnahme]...

Weitere Informationen: 

ENNHRI-Statement (6 May 2020): The EU must put economic and social rights at the heart of its economic response to COVID-19 

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