Studie fordert gesetzliche Sorgfaltspflichten für dt. Unternehmen, um Kobaltabbau menschenrechtlich & ökologisch nachhaltig zu gestalten

Get RSS feed of these results

Alle Teile dieser Story

Artikel
31 January 2019

Kobalt. kritisch3

Autor/in: Ökumenisches Netz Zentralafrika, INKOTA-netzwerk e.V

Kobalt ist einer der kritischsten Rohstoffe der Gegenwart.

Kritisch aus Sicht der Industrie, die abhängig ist von großen Mengen des Rohstoffes für die Technologien der Zukunft, insbesondere Batterien.

Kritisch aus Sicht von Menschenrechts- und Umweltorganisationen weltweit, die tagtägliche Menschenrechtsverletzungen, ökologische Desaster und soziale Missstände rund um den Kobaltabbau nicht länger hinnehmen wollen.

Kritisch für ArbeiterInnen im Kleinbergbau in der DR Kongo, die einen wesentlichen Teil des weltweit begehrten Rohstoffs unter höchst riskanten Bedingungen aus der Erde holen.

Die Kobalt-Wertschöpfungskette muss fair werden und dabei den artisanalen Klein- bergbau vollwertig integrieren. Wer Kobalt nutzt, muss Verantwortung übernehmen für die Wahrung von Menschenrechten und ökologischen Standards entlang der gesamten Lieferkette. Damit deutsche Unternehmen das umfassend und zuverlässig umsetzen, braucht es konsequente staatliche Regulierungen und unterstützende Begleitmaßnahmen für den Kleinbergbau und die lokale Bevölkerung in den Abbaugebieten...

Lesen Sie hier den vollständigen Post

Artikel
30 January 2019

Bundesregierung muss Verantwortung für Kobalt-Lieferkette übernehmen

Autor/in: Entwicklungspolitik Online

Die Bundesregierung unterstützt die deutsche Automobilindustrie und kurbelt die Batteriezellenproduktion in Deutschland derzeit kräftig an. Dabei blendet sie die menschenrechtlichen Risiken beim Kobalt-Abbau aus. Die Entwicklungsorganisation INKOTA und das Ökumenische Netz Zentralafrika (ÖNZ) warnen in einer neuen Studie vor dieser Strategie, appellieren an gesetzlich verankerte Sorgfaltspflichten und fordern eine Stärkung des Kleinbergbaus.

Mit Energiewende, Elektromobilität und Digitalisierung steigt seit 2016 der Kobalt-Bedarf weltweit rasant an... Doch der Rohstoff kommt nur an wenigen Orten der Erde vor und der Abbau birgt massive menschenrechtliche und ökologische Risiken...

Eine Taktik der weiterverarbeitenden Industrie bestehe derzeit darin, den in der DR Kongo weit verbreiteten Kleinbergbau zu umgehen, um menschenrechtliche Probleme zu verringern, so INKOTA und ÖNZ. Damit nehme sie jedoch bis zu zehn Millionen Menschen rund um die Abbaugebiete die Einkommensquellen. Menschenrechtsverletzungen seriös ausschließen könne keines der beteiligten Unternehmen...

Die Studie zeigt konkrete Handlungsoptionen auf, wie die Kobalt-Wertschöpfungskette zukunftsfähig gestaltet werden kann...

Lesen Sie hier den vollständigen Post