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Studie zu Bedingungen auf Südafrikas Weinbergen fordert Bundesregierung auf, verpflichtende Standards für Unternehmen einzuführen

Autor/in: Hanna Gersmann, taz, Veröffentlicht am: 10 October 2017

In südafrikanischen Weinanbaugebieten herrschen laut einer neuen Studie „katastrophale Bedingungen“... Dahinter stehen die Aussagen von knapp 350 Arbeiterinnen von Wein- und Traubenanbaugebieten. Oxfam hat sie zusammen mit der südafrikanischen Vereinigung „Women on Farms Project“ befragt. Nicht einmal jede Fünfte von ihnen bekommt demnach den Mindestlohn von umgerechnet 178,10 Euro im Monat... Handschuhe oder andere Schutzkleidung erhielten sie nicht... Viele Farmer verbieten ihnen, an Treffen von Gewerkschaften teilzunehmen – und Gewerkschaftern, die Weinanbaugebiete zu betreten... [D]ie deutschen Supermärkte [...] drücken laut Oxfam die Preise und tragen so eine „Mitverantwortung“ für die Schufterei der Farmleute... Sie dürften die Verletzung von Menschenrechten in ihren Lieferketten nicht einfach billigend in Kauf nehmen. Machen wir auch nicht – heißt es bei den Discountern... Im Auswärtigen Amt haben die Zuständigen schon monatelang über einem „Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte“ gebrütet, [der] im Dezember 2016 von der Bundesregierung verabschiedet werden konnte, wurde er allerdings in der Abstimmung mit anderen Ressorts aufgeweicht. Die nächste Bundesregierung, so fordert Oxfam, müsse nun endlich verpflichtende Standards etablieren. Dass es anders geht, zeigt zum Beispiel Peter Riegel Weinimport, der größte Importeur von Bioweinen in Deutschland...

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