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Studie zu Menschenrechtsverletzungen im Kakaoanbau belegt Scheitern freiwilliger Unternehmensinitiativen & argumentiert für Gesetz

Autor/in: Friedel Hütz-Adams, SÜDWIND-Institut, via INKOTA-netzwerk, Veröffentlicht am: 21 November 2019

"Menschenrechtsverletzungen im Kakaoanbau: Warum wir ein Lieferkettengesetz brauchen", Oktober 2019

Nach einer Beschreibung des Weltmarktes für Kakao wird analysiert, welche menschenrechtlichen und ökologischen Probleme im Kakaosektor bestehen und belegt, dass diese schon lange bekannt sind. In einem zweiten Schritt wird dargelegt, welche Initiativen es bislang auf freiwilliger Ebene gab und welche Wirkung diese erzielt haben. Das Fazit ist ernüchternd: Trotz vieler freiwilliger Initiativen und Zusagen von Industrieverbänden und Zusammenschlüssen der Kakaound Schokoladenbranche sowie vieler einzelner Unternehmen gibt es kaum Fortschritte dabei, Kinderarbeit und andere Menschenrechtsverletzungen in den Anbaugebieten endlich zu beenden... Die Studie zeigt außerdem, dass die Zertifizierung von Kakao durch Standards wie Fairtrade und Rainforest Alliance kein Ersatz für Maßnahmen der Unternehmen sind, die Einhaltung der Menschenrechte in ihren Lieferketten zu kontrollieren...

Angesichts der andauernden Menschenrechtsverletzungen im Kakaosektor sollten die Bundesregierung und die EU gesetzlich verbindliche Regulierungen erlassen. Ein Lieferkettengesetz sollten Unternehmen verbindlich dazu verpflichten, den Vorgaben der Vereinten Nationen nachzukommen und die Missstände in den Kakaoanbaugebieten umfassend anzugehen...

Lesen Sie hier den vollständigen Post

Betreffende Unternehmen: Barry Callebaut Mars Mondelēz International Nestlé