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Tag der Arbeit 2019: Politik & Firmen aufgefordert, sich weltweit für menschenwürdige Arbeit einzusetzen

Image by L. Pham from Pixabay

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Artikel
30 April 2019

Deutsches Institut für Menschenrechte empfiehlt Politik & Unternehmen Anstrengungen für inklusiven Arbeitsmarkt zu verstärken

Autor/in: Deutsches Institut für Menschenrechte

'1. Mai - Menschenrechtsinstitut empfiehlt Erhöhung der Auslgeichsabgaben für mehr Beschäftigung von Menschen mit schweren Behinderungen', 30 April 2019

Anlässlich des Tags der Arbeit empfiehlt das Deutsche Institut für Menschenrechte Politik und Unternehmen, die Anstrengungen in Richtung eines inklusiven Arbeitsmarktes zu verstärken. "Die rechtlichen Rahmenbedingungen für einen inklusiven Arbeitsmarkt müssen weiterentwickelt werden, dazu gehört auch eine Nachsteuerung der Anreiz- und Regulierungsstrukturen einschließlich der Erhöhung der Ausgleichsabgabe", erklärt Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte. "Wir hoffen, dass ein solches Signal der Politik an die Unternehmen das Thema inklusiver Arbeitsmarkt insgesamt voranbringt", so Aichele weiter. Der Politikansatz 'Freiwilligkeit' habe die erforderliche Gleichstellung im Arbeitsleben bisher nicht gebracht.

Menschen mit Behinderungen sind auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland immer noch stark unterrepräsentiert und überdurchschnittlich von Arbeitslosigkeit betroffen. Die seit Jahren geltende Mindestvorgabe für Unternehmen, wenigstens fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze an schwerbehinderte Menschen zu vergeben, wird nur zu unzureichend erfüllt. Viele Unternehmen beschäftigen gar keine schwerbehinderte Person. [...]

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Artikel
30 April 2019

Tag der Arbeit 2019: Menschenwürdige Arbeit weltweit sichern

Autor/in: BMZ auf Entwicklungspolitik Online

Zum Internationalen Tag der Arbeit am 1. Mai hat Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) gemahnt, Arbeitnehmerrechten müsse nicht nur in Deutschland und Europa, sondern weltweit Geltung verschafft werden. Viele unserer täglichen Produkte würden in Entwicklungsländern unter ausbeuterischen Bedingungen hergestellt. Die Durchsetzung von Arbeits- und Sozialstandards und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern sei deshalb ein zentraler Schwerpunkt des Entwicklungsministeriums (BMZ).

"Zum Beispiel stammen 90% unserer Kleidung aus Südostasien", sagte Müller. "Oft bedeutet das: 16-Stunden-Schichten in stickigen Fabriken, Kündigung bei Schwangerschaft. Und das alles für einen Hungerlohn, der kaum für Miete, Essen und den Schulbesuch der Kinder reicht. Weltweit müssen 150 Millionen Kinder auf Kaffee- oder Kakaoplantagen, in Fabriken oder Steinbrüchen schuften, weil die Eltern keine existenzsichernden Einkommen erhalten." ...

"Viele Unternehmen gehen hier voran", sagte Müller. "Aber nicht alle stellen sicher, dass in ihren Lieferketten Menschenrechte und soziale Mindeststandards eingehalten werden. Unternehmen müssen ihrer Verantwortung noch stärker nachkommen, damit Menschen in Entwicklungsländern sich und ihre Familien von ihrer Arbeit ernähren können. Nur dann haben sie eine Zukunftsperspektive in ihrer Heimat."

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