Textilbündnis: Ab 2018 „verbindliche Ziele für alle Mitglieder“

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24 November 2017

Textilbündnis: Ab 2018 „verbindliche Ziele für alle Mitglieder“

Autor/in: Fashion United

...Die Zielvorgaben sollen auf den individuellen Maßnahmenplänen aufbauen und für den Zeitraum von 2018 bis 2020 gelten. Demnach müssen Mitglieder künftig eine Risikoanalyse erstellen, Geschäftspartner und Produzenten systematisch erfassen, konkret darauf hinwirken, dass ihre Zulieferer keine giftigen Chemikalien einsetzen und Prozesse etablieren, die Kinder- und Zwangsarbeit verhindern. Weitere Ziele gibt es auch zu existenzsichernden Löhnen – ein Thema, das für das kommende Jahr sogar als „Schwerpunkt im Bündnis“ definiert wurde. Neben den individuellen Anforderungen seien auch gemeinsame Bündnisziele konkretisiert worden, so die Verantwortlichen. Hierzu gehöre beispielsweise das gemeinsame Ziel, bis 2020 mindestens 35 Prozent nachhaltige Baumwolle einzusetzen. Dabei müssten zehn Prozent der Gesamtmenge Bio-Baumwolle sein. Bis 2025 soll der Gesamtanteil nachhaltiger Baumwolle dann auf insgesamt 70 Prozent steigen, der von Biobaumwolle auf 20 Prozent...

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28 July 2017

Textilbündnis: 129 Mitglieder reichen Maßnahmenpläne für 2017 zur Verbesserung von Arbeitsbedingungen & Umweltschutz ein

Autor/in: Textilbündnis

...Für das Jahr 2017 haben sich Bündnismitglieder mehr als 1.500 Maßnahmen vorgenommen, die im Rahmen der vom Bündnis vorgegebenen Ziele zu konkreten Verbesserungen führen werden. Sie beziehen sich auf Themen wie existenzsichernde Löhne, die Bekämpfung von Kinderarbeit, die Vermeidung gesundheitsschädlicher Chemikalien oder auch die nachhaltige Wassernutzung im Baumwollanbau. „129 verbindliche Maßnahmenpläne für mehr Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit - damit geht das Bündnis für nachhaltige Textilien einen ganz neuen Weg,“ hieß es gestern aus dem Steuerungskreis des Bündnisses. „Alle Mitglieder, die sich an diesem Erfolg beteiligt haben, wissen wie herausfordernd die vergangenen Wochen und Monate intensiver Arbeit waren. Das vorliegende Ergebnis zeigt: das Textilbündnis bewirkt ganz konkrete Verbesserungen in der Textil-Lieferkette,“ hebt der Moderator des Steuerungskreises, Dr. Bernhard Felmberg vom Bundesministerium für wirt-schaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, hervor. Das Bündnis folgt dem Prinzip der prozesshaften Verbindlichkeit: Der Beitritt zum Textil­bündnis ist freiwillig – die Einreichung von Maßnahmenplänen verbindlich. Gut 40 Mitglieder haben das Bündnis deshalb seit Ende 2016 verlassen oder wurden ausgeschlossen, weil sie keinen Maßnahmenplan eingereicht haben...

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24 July 2017

Zivilgesellschaft im Bündnis für nachhaltige Textilien fordert Unternehmen zu mehr Transparenz auf

Autor/in: FEMNET, INKOTA-netzwerk, Christliche Initiative Romero

"Erreicht das Textibündnis seinen nächsten Meilenstein? Zivilgesellschaft fordert Unternehmen zu Transparenz auf"

In diesem Sommer befindet sich das Textilbündnis nach Einschätzung der zivilgesellschaftlichen Mitglieder in einer entscheidenden Phase: Wie viele Mitglieder des Textilbündnisses werden ihre Roadmap veröffentlichen? [...] Alle Mitglieder des Textilbündnisses mussten für 2017 zum ersten Mal eine Roadmap erstellen und diese einer externen Prüfung auf Plausibilität durch einen unabhängigen Dienstleister unterziehen. Zahlreiche Unternehmen sind dieser Pflicht nicht nachgekommen und wurden aus dem Bündnis ausgeschlossen oder sind vorher ausgetreten... „Das Bündnis jetzt zu verlassen, wo die Unternehmen über ein Lippenbekenntnis hinausgehen müssen, zeigt, dass ihr Engagement für Sozial- und Umweltstandards in ihren Lieferketten wohl doch nicht so ernst gemeint war" sagt Berndt Hinzmann vom INKOTA-netzwerk. Die Roadmaps der 20 zivilgesellschaftlichen Mitglieder des Textilbündnisses wurden extern auf Plausibilität geprüft und angenommen... Für das Gelingen des Textilbündnisses sieht die Zivilgesellschaft die dringende Notwendigkeit, jetzt für alle Mitglieder verbindliche, messbare Anforderungen zu erarbeiten. [mit Bezug auf Engbers, Ernsting's Family, Real, Trigema und Walbusch]

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8 December 2016

Stellungnahme der Zivilgesellschaft im Bündnis für nachhaltige Textilien

Autor/in: Bündnis für nachhaltige Textilien (Textilbündnis)

"Im Textilbündnis beginnt die nächste Phase - Unsere Erwartungen an die Mitglieder", 22 November 2016  

Der Steuerungskreis hat Ende Oktober...den Startschuss für die nächste Phase des Textilbündnisses gegeben...Alle Mitglieder müssen nun bis Ende Januar 2017 eigene Umsetzungsziele, sogenannte Roadmaps, erstellen...[welche] die Bereiche benennen, in denen die Mitglieder ihre Lieferanten schrittweise auf bessere Arbeitsbedingungen verpflichten...Aus Sicht der Zivilgesellschaft im Textilbündnis sind für wirkungsorientierte und anspruchsvolle Roadmaps die nachfolgenden Aspekte zentral: 
1. Eine anspruchsvolle Roadmap muss ein Ziel zur Umsetzung von existenzsichernden Löhnen in der eigenen Wertschöpfungskette enthalten. 
2. Die Ziele in diesen anspruchsvollen Roadmaps dürfen sich nicht auf die erste Lieferkettenstufe...beschränken... 
3. ...Transparenz ist auch über die Roadmaps hinaus ein entscheidendes Kriterium für den künftigen Erfolg des Textilbündnisses...[Dazu] gehört die Offenlegung der Zulieferer durch die Unternehmen...[W]eitere wichtige [Schritte sind] die Überprüfung der Roadmaps und der später folgenden Fortschrittsberichte durch eine unabhängige Instanz...Für die Evaluation der Zielerreichung müssen vor allem die Wirkungen aller Maßnahmen der Mitglieder auf Arbeiter_innen - und nicht allein deren Durchführung - im Mittelpunkt stehen...

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24 April 2016

Bekleidungsindustrie noch immer gefährlich

Autor/in: Der Standard

Am 24. April jährt sich der Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch zum dritten Mal. Mehr als 1100 Menschen verloren dabei ihr Leben, weitere 2500 wurden verletzt. Das EU-Parlament hat als Konsequenz darauf 2015 strengere Regeln für Sozial- und Umweltstandards in der Bekleidungsindustrie beschlossen. Seither wurde jedoch von der EU-Kommission keine entsprechende Gesetzesinitiative vorgelegt, kritisiert die grüne EU-Abgeordnete Monika Vana. Auch viele Unternehmen aus Europa ließen ihre Textilien in der Rana-Plaza-Fabrik produzieren. Sie versprachen nach dem Unglück Verbesserungen. Trotzdem arbeiten noch immer viele Näher und Näherinnen für Hungerlöhne und unter mangelhaften Sicherheitsbedingungen. "Es ist eine Schande, dass es die Kommission auch drei Jahre nach der Katastrophe noch immer nicht geschafft hat, klare und verpflichtende Standards für die Textilbranche zu setzen", so Vana. Ab Montag veranstaltet die EU-Kommission eine Konferenz zur Bekleidungsindustrie...

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24 April 2016

Bunter Stilmix im Textilbündnis

Autor/in: TAZ

Zukunftslabor oder doch nur Quasselbude? Noch ist offen, was von dem „Bündnis für nachhaltige Textilien“ von Entwicklungsminister Gerd Müller einmal bleibt. Der CSU-Politiker hatte seine Initiative als Reaktion auf den Fabrikeinsturz von Rana Plaza gestartet und versammelt in ihr heute 181 Mitglieder – vom kleinen Biostoffhändler Zwergengrün bis zu Hugo Boss. Damit deckt das Bündnis laut einer Ministeriumssprecherin 55 Prozent des Marktes ab. In fünf Arbeitsgruppen werden Standards erarbeitet, die anschließend alle Unternehmen unterschreiben müssen: Inhalte sind „Chemikalien“, „Naturfasern“, „Sozialstandards und existenzsichernde Löhne“ und „Umsetzung und Internationalisierung“. Wie diese Standards – etwa über Farbstoffe oder Bleichmittel, die verboten werden, oder Mindestlöhne, die zum Überleben einer Familie reichen müssen – am Ende überprüft werden, wird in der Arbeitsgruppe „Review“ diskutiert...

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24 April 2016

Die Antworten des BMZ auf Rana Plaza

Autor/in: BMZ

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24 April 2016

Menschenwürdige Arbeit in der Textilbranche weltweit durchsetzen

Autor/in: BMZ

Am 24. April vor drei Jahren ereignete sich das verheerende Unglück von Rana Plaza mit mehr als 1.100 Opfern und über 3.000 Verletzten. Um ein Mindestmaß an Entschädigung für die Hinterbliebenen zu gewährleisten, hat die Bundesregierung in ihrer G7-Präsidentschaft 2015 die Auffüllung des Rana-Plaza-Entschädigungsfonds durchgesetzt. Bundesminister Dr. Gerd Müller hat 2014 ein Bündnis für nachhaltige Textilien ins Leben gerufen, um Umwelt- und Sozialstandards entlang der gesamten Textil-Lieferkette zu verbessern. Bundesminister Müller: "Es hat sich viel getan in den vergangenen drei Jahren. Insbesondere in der Gebäudesicherheit und beim Brandschutz haben wir nach Rana Plaza bereits wesentliche Verbesserungen erzielt. Die Einhaltung grundlegender Arbeitsrechte oder die Zahlung existenzsichernder Löhne bleiben eine große Herausforderung im Textilsektor. Daran arbeiten wir zusammen mit der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft im Textilbündnis."...

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24 April 2016

Textilindustrie in Bangladesch "50 Cent mehr würden schon reichen"

Autor/in: Tagesschau

...Mannan dagegen behauptet, die westlichen Kunden hätten sich eben nicht an den Kosten beteiligt. Niemand sei zum Beispiel bereit gewesen, höhere Einkaufspreise zu zahlen. "Wir haben wirklich nicht um viel Geld gebeten. Ich war selber in Europa. Ich weiß, zu welchen Preisen die Kunden hier einkaufen und in Europa verkaufen. Wenn sie statt sechs Dollar pro Stück 50 Cent mehr zahlen würden, würde das schon reichen", sagt Mannan.Wie Mannan ist es vielen Fabrikbesitzern in Bangladesch ergangen. Sie heißen Sung Kwang, Mark Mode, Silver Style, Green Life oder Bonded Fashion – das europäische Textilbündnis Accord hat allein im März 23 Herstellern wegen Sicherheitsmängeln gekündigt. Laut der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) gibt es 3500 Fabriken in Bangladesch, die exportieren. Fast alle seien überprüft worden. 80 Prozent wiesen Mängel auf. Seit einem halben Jahr gehe es darum, diese Mängel abzustellen - oder eben Fabriken zu schließen...

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24 April 2016

Überlebende von Rana-Plaza-Katastrophe fordern mehr Entschädigung

Autor/in: FAZ

Überlebende und Angehörige von Opfern des verheerenden Fabrikeinsturzes in Bangladesch haben am dritten Jahrestag des Unglücks mehr Entschädigung gefordert. Zu Hunderten versammelten sie sich am Sonntag an dem Ort, an dem am 24. April 2013 das mehrstöckige Rana-Plaza-Gebäude in sich zusammenfiel und mehr als 1100 Menschen in den Tod riss. Auftraggeber aus der Textilindustrie - nicht nur diejenigen, die im Rana Plaza produzieren ließen - zahlten insgesamt 30 Millionen US-Dollar in einen Entschädigungsfonds, der an die Betroffenen ausgeschüttet wurde. Hinzu kamen Gelder der Regierung und der Textilproduzenten in Bangladesch. Die Geschädigten bekamen zwischen 11 400 und 100 000 Euro...

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