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USA: Herber Rückschlag für Bayer in Glyphosat-Prozess

Autor/in: Deutsche Welle , Veröffentlicht am: 20 March 2019

'Schwere Schlappe für Bayer in Glyphosat-Prozess', 20 March 2019

Bayer hat in einem wegweisenden US-Prozess um das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat eine herbe Niederlage erlitten. Die Geschworenen in San Francisco befanden einstimmig, dass das Mittel Roundup der Bayer-Tochter Monsanto einen "erheblichen Faktor" bei der Entstehung der Krebserkrankung des Klägers Edwin Hardeman ausgemacht habe. Damit startet der Prozess nun vor der selben Jury in die zweite Phase, in der es um die Frage der Verantwortlichkeit des Konzerns und eventuelle Schadenersatzansprüche geht.

Bayer drohen hohe Kosten. In den USA sieht sich der Konzern bereits mit mehr als 11.200 Klägern wegen Glyphosat konfrontiert. Zum zweiten Mal hat nun eine Jury das Herbizid als mitverantwortlich für die Krebserkrankung des Klägers gesehen - die Prozesswelle gegen das Unternehmen dürfte dadurch weiter an Fahrt gewinnen. [...]

In der Forschung ist die Frage, ob die in Roundup enthaltene Chemikalie Glyphosat eine krebsauslösende Wirkung hat, allerdings umstritten. Die US-Umweltbehörde EPA und auch die Aufsichtsbehörden in der EU und Deutschland gelangten zu dem Schluss, dass von Glyphosat keine Krebsgefahr ausgeht.

Dagegen konstatierte die zur Weltgesundheitsorganisation WHO gehörende Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) vor drei Jahren, dass Glyphosat "wahrscheinlich krebserregend bei Menschen" sei.

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