USA: Unternehmen sprechen sich nach gewaltsamem Tod von George Floyd gegen Rassismus aus

Anthony Crider, licensed by CC BY 2.0

Weitere Informationen auf Englisch finden Sie hier

Get RSS feed of these results

Alle Teile dieser Story

Artikel
2 June 2020

"Die brutale Behandlung von Schwarzen in unserem Land muss aufhören"

Autor/in: Roland Lindner, Frankfurter Allgemeine

[I]n den vergangenen Tagen [sind] Proteste nach dem gewaltsamen Tod des Afro-Amerikaners George Floyd in Minneapolis im ganzen Land eskalierten...

Nordstrom ist nur eines von vielen amerikanischen Unternehmen, die inmitten der Unruhen in den vergangenen Tagen Stellung gegen Rassendiskriminierung bezogen haben. Die Botschaften kommen aus sehr unterschiedlichen Branchen...

Twitter änderte das Logo auf seiner Seite und zeigt nun einen schwarzen statt einen blauen Vogel, darunter steht das Schlagwort „Black Lives Matter“ für die gleichnamige Anti-Rassismus-Bewegung. Netflix schrieb auf seinem Twitter-Konto „Zu schweigen, heißt mitschuldig zu sein“ und nannte es seine Pflicht, seine Stimme für schwarze Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner zu erheben.

Amazon wiederum twitterte: „Die ungerechte und brutale Behandlung von Schwarzen in unserem Land muss aufhören.“ Die Pizza-Kette „&pizza“ gab ihren Mitarbeitern drei zusätzliche bezahlte freie Tage, die sie für „Aktivismus“ nutzen können.

Einige der emotionalsten Stellungnahmen kamen von schwarzen Top-Managern, die in amerikanischen Chefetagen noch immer eine sehr kleine Minderheit bilden. Kenneth Frazier, der Vorstandschef des Pharmakonzerns Merck & Co., sagte in einem Interview mit dem Fernsehsender „CNBC“, George Floyd „könnte ich oder jeder afro-amerikanische Mann sein“...

Mark Mason, der Finanzvorstand der Bank Citigroup, schrieb in einem Blogeintrag zehn Mal den von Floyd in dem Video immer wieder gesagten Satz: „I can’t breathe“ – „Ich kann nicht atmen.“ ...

Der Luxuskonzern Tapestry, zu dem Marken wie Kate Spade und Coach gehören, wurde in einigen seiner Geschäfte Opfer von Plünderungen, und Vorstandschef Jide Zeitlin äußerte ähnlich wie Nordstrom Verständnis für diejenigen, die Handtaschen, Schuhe und Kleider gestohlen haben...

Lesen Sie hier den vollständigen Post

Artikel
2 June 2020

Wie Großkonzerne nach dem Tod von George Floyd die Moral entdecken

Autor/in: Daniel Killy, Redaktionsnetzwerk Deutschland

[N]ach dem gewaltsamen Tod von George Floyd, der in Minneapolis während eines brutalen Polizeieinsatz erstickt worden war, [...] ändert Nike [...] seinen Unternehmens-Claim. Aus "Just do it" wird im Nachgang der Ereignisse von Minnesota: "For once, don’t do it"...

Auch der Finanzriese Citi Bank bezieht klar Position. Finanzvorstand Mark Mason schrieb in seinem Blog zehn Mal den Satz “Ich kriege keine Luft” – “I can’t breathe”... [D]er Blog ist offizieller Teil der Citi-Website...

Die Liste derer, die sich plötzlich zu Wort melden, ist lang. Reebok etwa, der Sportschuh-Hersteller, McDonald’s, die Pay-TV-Unternehmen HBO, Starz … und natürlich Streaming-Riese Netflix...

Auch Konkurrent Disney [...] möchte nicht fehlen. "Wir sind gegen Rassismus. Wir sind für Inklusion. Wir stehen an der Seite unserer schwarzen Mitarbeiter, Geschichtenschreiber, Künstler und der gesamten schwarzen Gemeinschaft. Wir müssen einig sein und unsere Stimme erheben." ...

Neben Twitter, Apple, Netflix und Spotify äußert sich auch Facebook-Boss Mark Zuckerberg auf seinem eigenen Profil gegen rassistische Gewalt und deren implizite Verharmlosung aus dem Weißen Haus...

[A]nderswo äußerten sich Großunternehmen wie etwa Amazon...

Auch Microsoft darf in der Auflistung der Spitzenunternehmen nicht fehlen. Ebensowenig wie Starbucks oder das Pharmaunternehmen Merck und der Kommunikationskonzern AT&T. Auch Warenhausketten wie Target und Nordstrom sind Teil dieses vielstimmigen Chors für ethnische Gleichberechtigung und gegen Rassismus...

Lesen Sie hier den vollständigen Post

Artikel
1 June 2020

So setzen Konzerne in den USA ein Zeichen gegen Rassismus

Autor/in: Katharina Kort, Handelsblatt

[Text mit eingeschränktem Zugriff]

Die Proteste in den USA gehen immer weiter. Zuletzt haben sich auch immer mehr Unternehmen zu Wort gemeldet und verurteilen das brutale Vorgehen der Polizei.

Zehnmal schreibt Mark Mason, der Finanzvorstand der Großbank Citi, den Satz „I can’t breathe“ – übersetzt: Ich kann nicht atmen – in seinem Blog-Eintrag. Zehnmal hat ihn auch George Floyd geäußert, bevor er unter dem Knie eines Polizisten starb. Mason ist einer der wenigen Afroamerikaner, die es in der amerikanischen Unternehmenswelt nach ganz oben geschafft haben, und er verurteilt auf dem offiziellen Citi-Blog den Rassismus, der in den USA herrscht...

Lesen Sie hier den vollständigen Post