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Vom Divestment gegen das südafrikanische Apartheidsregime zum Carbon Divestment heute

Autor/in: Reinhard Bütikofer, Veröffentlicht am: 29 April 2015

...Während den 1970ern und 80ern war Divestment, in diesem Fall der Abzug aller Investitionen aus dem autoritären südafrikanischen Staat, eine entscheidende Strategie unter anderem des NUS und anderer Studentenbewegungen, um Druck auf die rassistische Staatsführung auszuüben und das Regime finanziell sowie politisch auszuhöhlen. Innerhalb von weniger als zehn Jahren wurden fast 350 Millionen US$ aus Südafrika abgezogen und als die Investmentbank Barclays schließlich ein absolutes Divestment verkündete, verwies sie als Erklärung auf den Druck der studentischen Divestmentkampagne...Unser Divestment würde konventionelle Energieunternehmen nicht ruinieren, da unsere Investitionen lediglich einem Tropfen auf dem heißen Stein glichen; wenn wir verkaufen, kauft einfach jemand anderes die Anlagen, so ein gängiges Argument. Doch dies sei nicht der Punkt, hält Telemacque dagegen. Keiner sei davon ausgegangen, die Apartheid durch einen Staatsbankrott, ausgelöst durch das Divestment, beenden zu können. Im Zentrum der Kampagne stand die Delegitimation des undemokratischen Regimes, die Schaffung eines öffentlichen Bewusstseins sowie die Ausübung politischen Drucks. Ohne die moralische Kraft von Divestment, hätte es so einen lauten öffentlichen Aufschrei gegen die südafrikanische Rugby-Tour oder die Einladung Margaret Thatchers an den südafrikanischen Premierminister PW Botha gegeben? Wahrscheinlich nicht...

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Betreffende Unternehmen: Barclays