Nachricht verbergen

Willkommen auf der Website des Resource Centres.

Wir machen es uns zur Aufgabe, mit Menschenrechtsfürsprecher*innen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Regierungen zusammenzuarbeiten, um ungleiche Machtverhältnisse anzugehen, Wiedergutmachung für Menschenrechtsverletzungen zu erreichen und den Schutz von Mensch und Planet sicherzustellen.

Sowohl Unternehmen als auch betroffene Gemeinschaften schätzen unsere Unterstützung und Materialien.

Das ist nur durch Ihre Unterstützung möglich. Wir freuen uns über Ihre Spende.

Vielen Dank,
Phil Bloomer, Geschäftsführer

Jetzt spenden Nachricht verbergen

Zaunbau gegen Flüchtlinge in Ungarn: Berliner Unternehmen verweigert Lieferung von Stacheldraht

Autor/in: Stern.de, Veröffentlicht am: 21 September 2015

...Daher baten die Ungarn ab Mitte Juli Hersteller Angebote für eine Nato-Draht-Großlieferung einzureichen. Eine der angefragten Firmen: Das Unternehmen Mutanox aus Berlin-Neukölln. Das Unternehmen verkauft Draht- und Gittermatten für Zäune, verschiedene Lochbleche, Alurampen - aber auch Stachel- und Nato-Draht. Auf der Firmen-Homepage heißt es: "Die rasiermesserscharfen Widerhaken beim Nato-Draht und die geringen Abstände der Klingen zueinander sprechen für eine effektive Absicherung Ihres Objektes." Doch offenbar verkauft Firmenchef Talat Deger nicht allen diesen höchst gefährlichen Zaun. Obwohl der Auftrag aus Ungarn rund 500.000 Euro Umsatz eingebracht hätte, nahm Geschäftsführer Deger den Auftrag nicht an. "Nato-Draht ist dafür da, kriminellen Taten vorzubeugen. Aber ich kann doch nicht einen Flüchtling, der nichts weiter hat als das, was er trägt, mit einem Kind auf dem Arm durch einen Nato-Draht laufen lassen", sagt Deger der"Berliner-Zeitung"...

Lesen Sie hier den vollständigen Post