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KiK-Chef fordert im Interview staatliche Vorgaben für die Textilbranche in der EU & in Zulieferländern

[D]ie Fabrik hatte keine Brandschutzmängel. Auf sie wurde ein Brandanschlag verübt. Weil wir aber Teil der globalen textilen Lieferkette sind und uns deshalb mitverantwortlich fühlen, haben wir freiwillig über sechs Millionen Dollar gezahlt. Dieses Geld erhalten die Familien der Toten und Verletzten als Renten...

Wir plädieren für höhere staatlich festgesetzte Mindestlöhne. Alles was darüber hinausgeht müssen Sozialpartner vor Ort verhandeln...

Wir arbeiten gerne mit, den Staat zu stärken. Ein weiterer Weg sind freie Tarifverhandlungen zwischen Unternehmen und Gewerkschaften. Hierzulande ist das normal, in Südostasien aber nicht. Deswegen unterstützen wir den Ansatz der Organisation ACT, der bislang wirkungslos geblieben ist, weil er nur von einigen Firmen getragen wurde. Wir möchten, dass daraus eine Initiative des Textilbündnisses wird, so dass die Idee, eine Sozialpartnerschaft in Kambodscha zu etablieren, von der Mehrheit der Branche unterstützt wird. Für alle Auftraggeber steigen dann die Einkaufspreise durch höhere Löhne...

Wir nehmen die Kontrollen unserer Zulieferfabriken ernst – davon profitieren auch die, die nicht im Textilbündnis sind, die wir aber in den Fabriken antreffen, in denen wir produzieren lassen. Daher finden wir, dass sich alle beteiligen sollten...

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