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NGOs kritisieren staatliches Textilsiegel "Grüner Knopf"

"Kritik am Grünen Knopf", 6. Januar 2021

Laut Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zeige der Grüne Knopf, dass in der global vernetzten textilen Lieferkette die Einhaltung unternehmerischer Sorgfaltspflichten "möglich, umsetzbar und unabhängig überprüfbar ist".

Ganz anderer Ansicht sind die beiden Nichtregierungsorganisationen Femnet und Public Eye, denn das Siegel liefere nicht, "was sich viele von ihm versprechen: "Kleider und Textilwaren, die ohne Ausbeutung und Umweltverschmutzung hergestellt werden". Die Organisationen haben eine Analyse erstellt, für die sie vor allem die öffentlichen Berichte von 31 Unternehmen ausgewertet haben, die von Beginn an bei dem Grünen Knopf mitgemacht haben. Die öffentliche Berichterstattung vieler dieser Firmen sei unzureichend, zudem wiesen Standard und Prüfprozess Mängel auf, heißt es in der Analyse, die der SZ vorliegt. Es bestehe die Gefahr, dass durch ein "staatliches Siegel Greenwashing ermöglicht wird", sagt Gisela Burckhardt, Vorstandsvorsitzende von Femnet.

Ein schwerer Vorwurf, den das BMZ zurückweist: "Der Grüne Knopf hält, was er verspricht." Die grundsätzliche Kritik der Studie gehe in vielem über das hinaus, was der Grüne Knopf selber als Anspruch definiert, heißt es. Zudem müsse die öffentliche Berichterstattung von der eigentlichen Prüfung durch unabhängige Auditoren unterschieden werden. "Wenn es Lücken in der öffentlichen Berichterstattung gibt, dann kann man nicht pauschal daraus schließen, dass diese Aspekte in der Prüfung unberücksichtigt waren." ...

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