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Panama: Kritik am Staudammprojekt der KfW-DEG - Lebensraum indigener Bevölkerung bedroht

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Author: CSR-News

...Hat die bundesdeutsche Förderbank KfW ein Staudammprojekt in  mitfinanziert, obwohl sie um die Proteste betroffener Ureinwohner dagegen wusste? Die KfW-Tochter DEG (Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft) stellte für das Staudammprojekt “Barro Blanco” einen Kredit von 25 Millionen Euro bereit. Eine Ureinwohnerin sagte dem ARD-Magazin Report : “Wir wurden nicht einmal gefragt, keiner hat uns vor Beginn der Bauarbeiten informiert, dass unser Besitz untergehen wird.” Gegenüber dem Business & Human Rights Resource Center nahm die Bank nun zu den Vorwürfen Stellung...

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6 July 2015

Antwort der KfW-DEG

Author: KfW-DEG

...Im April 2014 haben Indigene das Instrument des Beschwerdemechanismus von DEG und FMO genutzt und Beschwerde gegen das o.g. Projekt eingereicht. Dieser Mechanismus stellt sicher, dass Einzelpersonen und Organisationen, die der Meinung sind, dass sie negativ durch ein von der DEG finanziertes Vorhaben betroffen sind, gehört werden und eine Beschwerde einreichen können. Ein unabhängiges Gremium, das sog. „Independent External Panel“, entscheidet über die Zulässigkeit der einzelnen Beschwerde und ist für deren Bearbeitung zuständig. Das Panel hat diese Beschwerde geprüft, angenommen und in einem Compliance Review DEG und FMO auf die Einhaltung ihrer Standards (internationale Umwelt- und Sozialstandards gemäß IFC Performance Standards) untersucht. Eine besondere Herausforderung war, dass der Kreditvertrag mit GENISA 2011 und damit vor Einrichtung des Beschwerdemechanismus unterzeichnet worden war. Das Panel äußert sich auch vor diesem Hintergrund positiv über das Mitwirken aller Beteiligten...

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Author: Report Mainz - SWR

Betroffene Ureinwohner in Panama fordern das sofortige Ende eines KfW-finanzierten Staudammprojektes in Panama. Es handelt sich um das Projekt "Barro Blanco", das vorsieht, Teile eines Reservates von Ureinwohnern zu fluten...Das Projekt wird mit einem Kredit über 25 Millionen Dollar von der bundeseigenen KfW-Tochter DEG (Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft) gefördert. Eine betroffene Ureinwohnerin sagte REPORT MAINZ im Interview: "Wir wurden nicht einmal gefragt, keiner hat uns vor Beginn der Bauarbeiten informiert, dass unser Besitz untergehen wird." Inzwischen hat sich eine Beschwerdekommission der DEG mit dem Projekt befasst. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass tatsächlich "keine adäquate Konsultation" mit den Betroffenen stattgefunden habe. Die Bank habe zum Zeitpunkt des Projektabschlusses gegen mehrere eigene und internationale Standards verstoßen. Wichtige Schritte seien "unnötig herausgezögert oder gar nicht ergriffen worden." Die Bank habe "den Widerstand der Indigenen nicht ernst genug genommen."...

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