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Thailand: Erneut Menschenrechtsvorwürfe in Garnelenindustrie - Kinderhände in Eiswasser

Author: Süddeutsche Zeitung, Published on: 15 December 2015

Der Verdächtige ist ein alter Bekannter, die Vorwürfe erscheinen schrecklich vertraut, und doch: Was Reporter der Nachrichtenagentur AP jetzt in aufwendigen Recherchen über Thailand und die Zustände in der dortigen Shrimp-Industrie herausgefunden haben, bestürzt in den USA Politiker, Verbraucher und Menschenrechtsorganisationen. Frauen und Männer werden auf Farmen und Fischerbooten als Sklaven gehalten, Kinder müssen 16 Stunden am Tag im Eiswasser Garnelen pulen, wer sich wehrt, wird misshandelt. Und die Regierung in Bangkok? Schaut zu. Bei praktisch allen großen US-Lebensmittelanbietern - von traditionellen Ketten wie Walmart oder Target bis zu Bio-Riesen wie Whole Foods - fanden die AP-Journalisten Meeresfrüchte, bei denen der begründete Verdacht besteht, dass an ihrer Herstellung Sklaven beteiligt waren. Der konkrete Nachweis ist oft schwierig, weil die Garnelen vor dem Abpacken mit Lieferungen aus regulären Fabriken vermischt werden. Nach den Richtlinien der Vereinten Nationen gilt der Sklavereiverdacht aber für Exporte aus Thailand generell, da unstrittig ist, dass in dem Land Zwangsarbeiter eingesetzt werden. Auch Supermärkte in Deutschland und anderen europäischen Staaten sollen betroffen sein, hier liegen aber noch keine Details vor...

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