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Schweiz: Investoren rufen Nationalrat auf, Gesetzgebung zu menschenrechtl. Sorgfaltspflichten zu unterstützen

Author: Ethos, Published on: 11 June 2019

'Konzernverantwortungsinitiative: Institutionelle Investoren bündeln ihre Kräfte zur Unterstützung des Gegenvorschlags', 11. Juni 2019

Die Ethos Stiftung und 22 institutionelle Investoren mit einem aggregierten verwalteten Vermögen von CHF 395 Milliarden bitten die Mitglieder des Nationalrates, den Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative zu unterstützen...

"Als institutionelle Investoren sind wir dafür verantwortlich, zu prüfen, ob die Geschäftstätigkeiten der Unternehmen, in die wir investieren, negative Auswirkungen auf die Menschenrechte haben und wenn ja, dazu beizutragen, diese Auswirkungen zu verhindern und zu begrenzen", erklärt Vincent Kaufmann, Direktor der Ethos Stiftung. "Reputations- und operationelle Risiken im Zusammenhang mit Menschenrechtsverletzungen haben erhebliche negative finanzielle Auswirkungen auf die Unternehmen, an denen wir beteiligt sind".

Der Gegenvorschlag, der vom Nationalrat im Juni 2018 verabschiedet und im März dieses Jahres vom Ständerat abgelehnt wurde, soll am Donnerstag, den 13. Juni 2019, im Nationalrat erneut diskutiert werden. Für die Unterzeichner des Investor-Statements ist der vorliegende Gegenvorschlag ausgewogen...

Die Transparenz und die Vorgehensweise, die im Rahmen der Sorgfaltspflicht des Gegenvorschlags erforderlich würden, geben den Investoren die Möglichkeit, genauer zu analysieren, wie Unternehmen ihre Menschenrechts- und Umweltauswirkungen steuern und begrenzen. Somit würde es der Gegenvorschlag institutionellen Investoren ermöglichen, ihrer treuhänderischen Pflicht gegenüber ihren Begünstigten besser nachzukommen...

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