Greenpeace-Bericht lobt Textilindustrie für zunehmenden Verzicht auf gefährliche Chemikalien

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Autor(a): Janis Beenen, Süddeutsche Zeitung

Die Modeindustrie wird sauberer. Immer mehr Produzenten reduzieren den Einsatz gefährlicher Chemikalien...

Das geht aus einem Report der Umweltaktivisten von Greenpeace hervor, der an diesem Donnerstag vorgestellt wird. Die Branche habe einen Wendepunkt überschritten, heißt es. Die Firmen seien bereit, Verantwortung für ihre Produktionskette zu übernehmen...

"Es gibt einen Trend zur Nachhaltigkeit", sagt Rudolf Voller. Er ist Professor an der Hochschule Niederrhein und beschäftigt sich mit den Geschäftsmodellen der Kleidungsfirmen. Lange war der Chemieeinsatz kein Thema. Seit sieben Jahren steige der öffentliche Druck auf die Unternehmen, sagt Voller. Damals startete Greenpeace die sogenannte Detox-Kampagne und machte auf Missstände aufmerksam...

Die Entwicklung der vergangenen Jahre basiert vor allem auf Selbstverpflichtungen der Konzerne. Einige Länder regulieren auch strenger, welche Chemikalien eingesetzt werden. Doch das bleibt oft hinter den selbstgesetzten Zielen zurück. Daher fordert Greenpeace die Gesetzgeber auf, nun entsprechend nachzubessern...

[mit Bezug auf H&M und Zara (Inditex)]

[Den Greenpeace-Bericht "Destination Zero. Sieben Jahre Entgiftung der Textilindustrie" finden Sie hier.]

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Autor(a): Michael Weiland, Greenpeace

Seit sieben Jahren arbeitet Greenpeace intensiv daran, mit der Modebranche ihre Textilien zu entgiften...

Die Bilanz macht Mut. Dank der Arbeit von Greenpeace hat die Entgiftung in der Textilindustrie in den vergangenen sieben Jahren große Fortschritte gemacht. 80 Unternehmen haben sich weltweit auf Druck der Kampagne zu einer giftfreien Produktionsweise bekannt. Mit dem Zusammenschluss von Textilherstellern aus dem Prato-Distrikt in Norditalien hat sich sogar erstmalig eine ganze Textilregion verpflichtet, giftfrei zu produzieren...

Seit 2011 lenkt Greenpeace den Blick auf das umweltschädliche Verhalten der Textilbranche und fordert Verbesserungen ein. Ganz konkret bedeutet ein Detox-Commitment, dass die teilnehmenden Firmen unterschreiben, ihre gesamte Produktion bis zum Jahre 2020 von umwelt- und gesundheitsgefährlichen Chemikalien zu entgiften. Ein ehrgeiziges Ziel, das zunächst von der Branche und in vielen Medien als unerfüllbar und unrealistisch abgetan wurde... Sieben Jahre und 79 Commitments später müssen auch hartnäckige Zweifler einräumen: Die Ziele waren nicht zu hoch gesteckt. Eine giftfreie Produktion ist möglich...

Die Kampagne hatte auch politische Auswirkungen. Auf Druck von Greenpeace wurden etwa in China strengere Abwasserstandards durchgesetzt – selbst wenn andere Erfolge, wie etwa eine Transparenzverordnung, später wieder aufgehoben wurden. Ein EU-weites Einfuhrverbot für Textilien, die giftige Nonylphenolethoxylate (NPE) enthalten, geht zudem auf Untersuchungen von Greenpeace zurück, 2020 tritt es in Kraft. In Indonesien und Mexiko hat die Kampagne ebenfalls gesetzliche Maßnahmen für saubereres Wasser angestoßen...

[mit Bezug auf H&M, Zara (Inditex), Puma und Lidl]

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