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Resposta da empresa

Antwort von Deutsche ReGas

Im Industriehafen Mukran soll ab dem Winter 2023/24 das Energie-Terminal „Deutsche Ostsee“ den Betrieb aufnehmen. Neben einem LNG-Terminal sind dort ein Wasserstoff-Elektrolyseur (bis 2026) sowie die Schaffung von Infrastruktur zum Wasserstoff-Import (ab 2027/28) geplant. Ebenso soll für die Versorgung des LNG-Terminals mit Landstrom eine KWK-Anlage (Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage) installiert werden.

Das geplante LNG-Terminal wird aus zwei den Regasifizierungsschiffen (FSRUs) NEPTUNE und TRANSGAS POWER bestehen, die im Päckchen am Liegeplatz 12 im Industriehafen Mukran liegen. Etwa alle 4 bis 5 Tage läuft ein LNG-Tanker das Terminal an, um seine Ladung zu löschen. Die Umwandlung des LNG in Erdgas erfolgt vor Ort in den FSRUs von denen es dann durch die von Gascade noch zu bauende Pipeline nach Lubmin transportiert wird. So können über das LNG-Terminal Mukran zwischen 10-15 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr ins Netz eingespeist werden.

Auf den verschiedenen Info-Veranstaltungen sowie in persönlichen Gesprächen auf Rügen ist uns aufgefallen, dass diverse Mythen zum LNG-Terminal kursieren. Nachfolgend zu sechs dieser Mythen einmal die realen Fakten:

Mythos - Das LNG-Terminal ist riesig.

Fakt - Das ist falsch. Die auf Basis von Fotoaufnahmen angefertigten Visualisierungen zeigen eindeutig, dass sich der sichtbare Teil des Terminals – die zwei FSRUs - in die Silhouette des Industriehafens einfügen.

(siehe Anlage)

Mythos - Mit einem LNG-Terminal in Mukran nimmt der Schiffsverkehr vor Rügen zu.

Fakt - Das ist falsch. Das LNG -Terminal Mukran bedingt im Vollbetrieb die Einstellung des Standortes Lubmin. Damit wird es keinen Shuttle-Verkehr durch den Greifswalder Bodden mehr geben und auch der Betrieb des Lagerschiffes „Seepeak Hispania“ vor Rügen entfällt. Lediglich etwa alle 4 bis 5 Tage wird ein Tankschiff das Terminal im Industriehafen Mukran beliefern.

(siehe Planung für ein LNG-Terminal im Hafen Mukran auf www.deutsche-regas.de)

Mythos - Wir benötigen das LNG-Terminal Mukran nicht, denn es besteht keine Gas-Mangellage und die Erdgas-Speicher sind sehr gut gefüllt.

Fakt - Der Gasbedarf von Deutschland, Mittel- und Osteuropa und Österreich inkl. 10 Prozent Risikoaufschlag beträgt in 2023 und 2024 jeweils ca. 100 Mrd. m³. Deutschland importiert 62 Mrd. m³ und fördert selbst 5 Mrd. m³ pro Jahr. Über deutsche LNG-Terminals werden zusätzlich 13,5 Mrd. m³ Erdgas importiert. Damit bleibt eine Versorgungslücke von 20 Mrd. m³ Erdgas allein in 2023. Die auf Oktober dieses Jahres vorgezogene Schließung des Groningen-Erdgasfeldes in den Niederlanden ist dabei ebenso wenig berücksichtigt wie mögliche Ausfälle und Wartungsmaßnahmen. Versorgungsplanung heißt Sicherheiten schaffen und nicht warten bis zur Mangellage.

(siehe LNG Bericht BMWK vom 03.03.2023 – Link)

Mythos - Mukran ist ein Fährhafen und kein Industriehafen.

Fakt - Das ist falsch, denn die Namensgebung folgt dem Wandel des Standortes in den letzten Jahren vom reinen Fährhafen zu einem der wichtigsten Industrie- und Wirtschaftszentren in Mecklenburg-Vorpommern.

(siehe Website https://www.mukran-port.de/de/unternehmen.html)

Mythos - Für das LNG-Terminal wird die Fahrrinne zum Hafen ausgebaggert.

Fakt - Das ist falsch, denn bereits seit Anfang 2019 verfolgt der Hafen ein Planfeststellungsverfahren für die Vertiefung der Fahrrinne auf 14,95 Meter. Diese Entwicklung steht unabhängig zum geplanten LNG-Terminal.

(siehe Link)

Mythos - Für das LNG-Terminal muss eine neue Mole gebaut werden.

Fakt - Das ist falsch, denn die beiden FSRUs sollen am bereits existierenden Liegeplatz 12 stationiert werden. Dieser muss lediglich in Verantwortung des Hafens ertüchtigt werden. Das umfasst nach Stand der Planungen hauptsächlich die Installation neuer Poller sowie die Betonage der Kaikante.

(siehe Vorabplanung „Anleger für verflüssigte Gase“, Deutsche ReGas - Dokument noch nicht öffentlich)

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