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Статья

Kommentar: Ein Urteil gegen KiK wäre immens wichtig

29 Nov 2018

Der Brand in einer Textil-Fabrik in Pakistan vor sechs Jahren ist seit Donnerstag Bestandteil eines Zivilverfahrens vor einem deutschen Gericht... KiK war Hauptauftraggeber der Fabrik. Am ersten Tag der mündlichen Verhandlung vor dem Dortmunder Landgericht ging es vor allem um die Frage, ob Ansprüche verjährt sind. Das Gericht hat dazu noch keine Entscheidung getroffen...

Auch wenn das Landgericht den Fall KiK heute erst einmal vertagt hat. Die Entscheidung der Dortmunder Richter, überhaupt eine Verhandlung zuzulassen, ist mutig und wegweisend...

Ein Prozess und ein Urteil gegen das Unternehmen wären jetzt immens wichtig. Dabei geht es nicht nur um KiK oder nur um die Textilbranche, sondern um ein Präzedenzurteil. Ein Urteil, das für alle gilt, die in Billiglohnländern produzieren lassen, sich aber im Ernstfall erst einmal um die Verantwortung für die Zustände in den Fabriken drücken. Ein klärendes deutsches oder europäisches Gesetz ist bislang Fehlanzeige, weil die Bundesregierung daran kein Interesse hat. Sie setzt wie so oft auf Freiwilligkeit und setzt damit die falschen Akzente.

Die Dortmunder Richter könnten die tatenlose Politik jetzt zum Handeln zwingen...

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